Zebra-Weg ade - Margaretenstraße wird nicht umbenannt

Die Margaretenstraße hat einen historischen Namen, den man nicht so einfach ändern kann.
Die Margaretenstraße hat einen historischen Namen, den man nicht so einfach ändern kann.
Foto: WAZ-Fotopool
Was wir bereits wissen
Die CDU hatte den Antrag in der Bezirksvertretung Mitte gestellt. Nun begründete die Verwaltung in der jüngsten Sitzung, warum daraus nichts wird.

Duisburg-Mitte.. Die Margaretenstraße bleibt die Margaretenstraße, und wird nicht etwa in „Zebra-Weg“ umbenannt. Diesen Antrag hatte die CDU-Fraktion vor geraumer Zeit in der Bezirksvertretung Mitte gestellt – in der Sitzung am Donnerstag begründete die Verwaltung, warum aus der Idee nichts wird.

So stellte die Familie Krupp Anfang der 1920er Jahre der Stadt das Gelände zur Verfügung, mit der Auflage, dass es als Erholungsgebiet für Bürger dienen sollte. Die Seen, und eben auch die Straße, die vor dem Stadion verläuft, wurden nach der Ehefrau und den Töchtern Krupps benannt. Zudem sei es nicht üblich, Straßen umzubenennen, wenn die Bevölkerung keinen Anstoß an den Namen nehme.

335 Euro Miete

Der Amateur Schwimm Club wird wohl auch in den nächsten 30 Jahren an gewohnter Stelle trainieren können. Die Stadt will den Vertrag mit dem Verein frühzeitig verlängern, da die Sportler Investitionen auf ihrem Gelände planen. Verwundert zeigte sich nur Frank Albrecht (FDP) über die Höhe der Miete, die der Verein für die Nutzung jährlich zahlen muss. „Ich war früher selbst Mitglied, finde es gut, dass wir den erfolgreichen Verein in Duisburg haben, aber die Stadt legt sich für 30 Jahre fest und überlässt dem Club das Grundstück in einer ausgesuchten Lage.“

Gerade einmal 335 Euro werden vom ASC an die Stadtkasse überwiesen. Der Mietzins gehe aus einer Satzung hervor, die der Rat vor Jahren beschlossen habe, argumentiert Bezirksamtsleiter Ottmar Schuwerak. Die Miete richte sich nach der Größe des Grundstücks, die Basis gelte für alle Sportvereine.

Mit dem Wirtschaftsplan von „DuisburgSport“ beschäftigten sich die Bezirkspolitiker allerdings nicht. Die Vorlage sei ihnen erst zwei Tage zuvor zugegangen. SPD und CDU beantragten erste Lesung, auch wenn der Plan dann nicht mehr vor der nächsten Ratssitzung beraten werden kann.