„Wir sind nicht kopflos“
02.08.2010 | 19:01 Uhr 2010-08-02T19:01:00+0200Beim Rücktritt eines Oberbürgermeisters greift die Regelung, die vor der Reform der Gemeindeordnung (die aus dem OB auch den Verwaltungschef machte) galt: Die Doppelspitze aus Stadtdirektor als Chef der Verwaltung einerseits und Bürgermeister als Chef des Stadtrates andererseits. Das hätte für Duisburg bedeutet, dass sich Umweltdezernent Dr. Peter Greulich (Grüne) und Benno Lensdorf (CDU) die Aufgaben von Adolf Sauerland geteilt hätten.
Nachdem sich der Oberbürgermeister aber weiterhin weigert, die politische Verantwortung für die Loveparade-Katastrophe zu übernehmen und sich lediglich dem langwierigen Abwahl-Verfahren stellt, bleibt die Frage, wer zur Zeit die Fäden der Stadtverwaltung zusammen hält. „Es gibt Menschen, die behaupten, die Verwaltung sei kopflos. Ich verstehe die Sorgen, aber wir sind überhaupt nicht kopflos; das Tagesgeschäft läuft rund um die Uhr“, sagt Kulturdezernent Karl Janssen. „Der Oberbürgermeister ist stark belastet, aber er wird flankiert. Und jetzt ist ja auch der Stadtdirektor zurück gekehrt“, so Janssen, der übrigens (aus inhaltlichen Gründen) die Loveparade abgelehnt hatte.
Er sehe seine Rolle darin, sein Dezernat zu führen „und Gesamtverantwortung mitzutragen“. Janssen: „Jetzt ist die Zeit zusammenzuarbeiten.“ Ein offenes Geheimnis ist, dass es um die Zusammenarbeit zwischen den Dezernenten-Riege nicht immer gut bestellt war. Und auch nicht alle sind an Bord. So gilt Stadtkämmerer Dr. Peter Langner als unerreichbar.
Im Rathaus arbeiteten „gute Leute, die ihre Arbeit machen“, beteuert Karl Janssen.

23:57
duisburg ohne Sauerland wäre ein Kompetenzvakuum - jeder Dorfpolizist
verhaftet, wenn nicht alle Beteiligten, so doch den Kopf, wenn man im Eindruck
so schreiben darf. Duisburgs Gäste haben mit Ihrer Gesundheit und mit ihrem
Leben bezahlt, das kann man kaum fassen. Diese Konjunktur ist hier nicht erwünscht
17:15
hallo liebe WAZ,
glaubt ihrv wirklich euere löscherei ungeliebter meinungen hilft etwas?
hier nochmal:
eine kopflose stadt will zurück zum alltag?
was soll das für einer werden? ich glaube eher, wenn sich die herrschaften weiter im rathaus verschanzen, wie berichtet sich nicht mehr trauen tickets zu verteilen oder wie im fall Sauerland gleich ganz abtauchen, regiert hier wirklich bald der mob!
da wir noch in einer demokratie ähnlichen politikform leben, wird man den OB kaum vor sich her aus der stadt jagen können, zudem er dem ja vorgegriffen und das praktisch aus selbstschutz schon längst getan hat.
was bringts? darunter leidet der verwaltungsapparat, unfähig zu reagieren, ist man doch als befehlsempfänger abhängig von jemandem, der solche formuliert.
mit dem jetzigen geht es nicht, ohne irgendeinen auch nicht. wie lange soll der apparat da vor sich hin verwalten und weil keiner da ist der entscheidungen trägt, diese solange schieben?
vielleicht sollte der gute Jupp Krings solange wieder ans ruder, bis klarheit herrscht?!?
den spezis vom LKA sollte mal jemand unauffällig stecken, das es keiner aufwändigen technik bedarf um mit den zahlen, die vorlagen etwas heraus zu finden: der tunnel hatte belegbar laut Schreckenberg eine kapazität von 20.000 personen die stunde (ingesamt). Stadt und Schaller geben belegbar pro Stunde von zwei seiten insgesamt 60.000 menschen an, die durch den tunnel geschleust werden sollen... wenn ich dann noch die gatter schliesse und das ganze sich selbst überlasse... na?
da können die kollegen in uniform, auf die man nun mit fingern zeigt, nur schaden begrenzen sowie um ihr eigenes leben laufen.
die hatten aber vorher erkannt das man ein nicht funktionierendes konzept nicht umsetzen kann und warnungen formuliert. dem chef, den man ihnen vorgesetzt hatte, weil der alte schon früh vor den problematiken warnte und kurzerhand altersbedingt gegangen wurde... und?
vielleicht formuliert herr Mahlberg ja wieder mal einen brief Im Interesse der in Duisburg lebenden Menschen, im Interesse der Polizei wie den, mit dem er Herrn Cebin zum stolpern brachte? wenn er die stadt mal wieder von einer Bürde befreien will, soll er einfach mal schauen, wer ihm so ins visier gerät.
es nutzt wenig, diesen offenen brief, wie geschehen, offline zu nehmen herr Mahlberg... (fragen sie mal in der IT-abteilung nach)
solange in dieser stadt nicht die, die diesen TotenTanzes mit ihre entscheidungen ermöglichten nicht die VERANTWORTUNG der Amtes übernehmen, interessiert sich auch niemand für ihre vermeintliche unSCHULD in Person!
es ist den Opfern unwürdig, ein schlag ins gesicht der Hinterbliebenen und eine verhöhnung derer, die diesen mann auch noch gewählt haben!
07:29
Das mit den guten Leuten, Herr Janssen, kann sich ja wohl nur auf die Arbeitsebene beziehen. Die Dezernentenriege zeichnet sich eigentlich nur durch Arroganz gegenüber den BürgerInnen dieser Stadt, Selbstüberschätzung (Alphatier) und provinzielle Drittklassigkeit aus.Meist erst unterhalb der Amtsleiterebene trifft man auf freundliche, kompetente und bürgerorientierete MitarbeiterInnen.
Es stellt sich die Frage wieviel Mist in dieser Verwaltung bei anderen Gelegenheiten verzapft wurde oder Entscheidungen massiv politisch beeinflußt wurden. Die Damen und Herren der Verwaltung und die Stadt Duisburg haben Besseres verdient