Winterwetter sorgt für mehr Schadenmeldungen bei Versicherungen
2013-01-21T14:45:41+0100
13:15 Uhr: Die Provinzial-Versicherung in Düsseldorf registriert nach einer Woche Schnee und Eis in NRW ein erhöhtes Schadenaufkommen; noch aber seien die Zahlen "unspektakulär", sagt eine Sprecherin. Bei der Arag-Versicherung in Düsseldorf hat man noch keine Zahlen, sieht aber im Bereich Unfallversicherungen "deutlich mehr Meldungen nach Stürzen". Was die Versicherer noch erwarten: Frostschäden, etwa durch vereiste Wasserleitungen. Das aber, ist auf Nachfrage zu hören, "passiert erst, wenn es wieder taut".
13:04 Uhr: Im östlichen Hochsauerland gibt es auch am Mittag noch Verspätungen im Busverkehr. Das teilt der Regionalverkehr Ruhr-Lippe mit. Am Morgen fielen einige Linien dort sogar komplett aus, auf anderen konnten einige der Haltestellen nicht angesteuert werden.
12:56 Uhr: Feuerwehreinsatz auf der A524 in Duisburg. Ein Lastwagen aus Litauen ist am Morgen in Höhe Duisburg-Rahm ins Rutschen gekommen. Der 40-Tonner schleuderte erst in die linke Leitplanke und dann in die Böschung. Dabei liefen aus einem der Tanks 300 Liter Diesel auf die Straße.
12:43 Uhr: In Essen übernachten einige Obdachlose auch bei Schnee und Kälte auf der Straße oder in der Ruine der ehemaligen Volkshochschule, obwohl in der städtischen Notunterkunft noch einige Plätze frei seien. Die Linken regen nun an, U-Bahnhöfe nachts zu öffnen, um Obdachlosen dort eine Übernachtungsmöglichkeit zu geben.
Am Flughafen Düsseldorf fallen heute 22 Starts und Landungen aus
12:31 Uhr: Probleme für Bahnreisende: Im Fernverkehr der Bahn kommt es zu einigen "witterungsbedingten Störungen", die sich auch auf den Verkehr in NRW auswirken. Betroffen sind Verbindung nach und aus Süddeutschland, aber auch in Richtung Norddeutschland. Laut Bahn fahren einige ICE und IC zum Teil eine Stunde hinter dem Fahrplan hinterher. Wegen des starken Schneefalls in Nordfrankreich sei zudem der Bahnverkehr nach Paris gestört.
12:14 Uhr: Flugreisende haben nach Ansicht von Verbraucherschützern schlechte Karten, wenn sie wegen der aktuellen Flug-Verspätungen oder -Ausfälle auf eine Ausgleichszahlung hoffen. Schnee und Eisregen gelten rechtlich als "höhere Gewalt". Fällt der Flug nur deshalb aus, weil zum Beispiel zu wenig Enteisungsmittel zur Verfügung stand, stehe Betroffenen jedoch eine Ausgleichszahlung zu. Aber dazu muss die Verspätung länger als drei Stunden gedauert haben.
11:56 Uhr: Am Flughafen Düsseldorf fallen heute 22 Flüge aus, genauer: "Umläufe", also Starts und Landungen. Betroffen sind Verbindungen in Deutschland und Flüge nach London und Paris - das Winterwetter torpediert dort die Flugpläne. Zwei Maschinen mit Ziel Frankfurt/Main seien am Morgen nach Düsseldorf umgeleitet worden. "Das Wetter hier bereitet uns derzeit aber keine Probleme", sagt Christian Hinkel, Sprecher des Flughafens Düsseldorf. Allerdings gibt es Verspätungen bis zu 45 Minuten, wenn Maschinen vor dem Start enteist werden.
-
Seite 1: Glatte Straßen, volle Züge - So verlief der Schneetag in NRW -
Seite 2: Moskau versinkt im Schnee -
Seite 3: -28 Grad in Lettland - Rentnerin erfriert in ihrer Wohnung -
Seite 4: Winterwetter sorgt für mehr Schadenmeldungen bei Versicherungen -
Seite 5: Oberleitungsstörung bei Düren macht Bahn zu schaffen -
Seite 6: Verhältnismäßig viele Verkehrsunfälle in Dortmund -
Seite 7: Eltern entscheiden, ob sie ihren Kindern Schulfrei geben -
Seite 8: -
Seite 9:
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 |
07:26
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
04:12
@ Kohlensteiger,
Spass? Wo denn, wenn nur Schnarchnasen vor einem sind.
Mit nem MX-5 macht es auch richtig Bock.
Fährste quer, siehste mehr.
:-)
00:53
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
22:44
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
21:11
Ich sag nur "Klimaerwärmung".
19:42
ich sag nur AUDI QUATTRO!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Da macht das Wetter mal so richtig Spass!
19:16
Hier mal ein Lob an die Straßenmeistereien. Als ich heute Morgen zur Arbeit gefahren bin, waren die Bundesstraßen 1A geräumt. Der Neuschnee und der Eisregen von Sonntag hatte mir heute auf dem Weg zur Arbeit keine Probleme gemacht.
Danke!
16:45
Das nicht alle Straßen geräumt werden ist auch gut so.
Ich suche mir bei diesem Streuwahn Straßen aus, die nicht mit dieser aggressiven Salzlake eingesaut sind. Ausserdem hat die Abwasserreinigung größte Probleme mit dem Salzwasser in den Kläranlagen.
Salz richtet mehr Schaden an den Fahrweugen an als die paar Unfälle.
Diese Schäden muss aber die Versicherungslobby nicht bezahlen, im Gegensatz zu den Beulen und Dellen.
Das Schlimmste ist jedoch, das dauernd ermahnt wird *langsam* zu fahren anstatt VORSICHTIG.
Was machen nur die "armen" Menschen in den schneereichen Gebieten (Schweiz, Österreich oder den Nordländern) ?
Die lachen sich über die Deutschen kaputt!
Ich komme aus einer Gegend, wo es durchaus möglich ist, dass in ein paar Stunden mal eben 40 oder 50 cm Schnee fallen, dazu Temperaturen bis zu 25 Grad unter Null (zumindest früher). Die Gegend nennt sich "Schwäbische Alb". Und wenn ich jedes Jahr auf s Neue sehe, höre und lese, was hier wegen 5 cm Schnee für ein Zirkus gemacht wird.... dann lachen sogar die Deutschen !
15:39
In Deutschland gibt es 231000 Km Straßen. Die kann man nicht alle räumen. Und schon gar nicht in ein paar Stunden.
15:37
s2016, Menschen mit Rollstühlen und Rollatoren bewegen sich in der Regel auf Gehwegen und nicht auf der Straße. Für den Gehweg ist der Streudienst aber in der Regel nicht verantwortlich.
Insgesamt gibt es in Deutschland 231000 Km Straße. Die kann man nicht alle räumen. Und schon gar nicht in 6 Stunden.