Wieder Tempo 50 auf der Homberger Straße in Ruhrort

Auf der Homberger Straße in Ruhrort (von der Brücke kommend) gilt nun wieder Tempo 50.
Auf der Homberger Straße in Ruhrort (von der Brücke kommend) gilt nun wieder Tempo 50.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Nachdem die Fahrbahn hinter der Friedrich-Ebert-Brücke in Ruhrort ausgebessert wurde, wurde die Geschwindigkeitsbegrenzung wieder aufgehoben.

Duisburg.. Aus Richtung Alt-Homberg kommend, gilt direkt hinter der Friedrich-Ebert-Brücke auf Ruhrorter Gebiet nicht mehr wie zuletzt Tempo 30, sondern bereits seit Anfang Dezember ist dort wieder 50 km/h die zugelassene Höchstgeschwindigkeit. Grund für diese Änderung ist laut Stadtsprecher Peter Hilbrands die fertiggestellte Behebung einiger Fahrbahnmängel.

Tempo 50 hat nichts mit Raser-Beschwerden zu tun

An dieser viel befahrenen Stelle waren zuvor zahlreiche Verkehrsteilnehmer von städtischen Verkehrsüberwachern in der Tempo-30-Zone geblitzt worden. Viele von ihnen legten Einspruch gegen ihr „Knöllchen“ ein. „Die Entfernung der Tempo-30-Beschilderung hat aber nichts mit diesen Beschwerden zu tun“, so Hilbrands.

Die Griffigkeit der Oberfläche wies an dieser Stelle der Fahrbahn laut Stadt erhebliche Mängel auf. Deswegen wurden ab Juli 2014 Ausbesserungsarbeiten an der Homberger Straße vorgenommen – und deshalb galt für den direkt hinter der Brücke folgenden S-Kurven-Bereich auch übergangsweise eine reduzierte Höchstgeschwindigkeit.

Viele Fahrzeuge wurden geblitzt

An diese hielten sich jedoch zahlreiche Pkw-Fahrer nicht: Nach Auswertung der städtischen Messprotokolle wurden zwischen Juli und November 2014 an insgesamt neun Messtagen weit über 12.000 Fahrzeuge erfasst, von denen rund 42 Prozent zu schnell unterwegs waren.

Dort auf der Homberger Straße wurde aber auch schon vor der Baumaßnahme regelmäßig zwischen dem Richard-Hindorf-Platz und dem Friedrichsplatz geblitzt, weil dort ein Seniorenheim, ein Jugendzentrum und eine Schule liegen. Die Überschreitungsquote in Tempo-50-Zeiten lag dort jedoch laut Stadt nur bei etwas über einem Prozent.