Zahl der Erwerbslosen leicht gestiegen

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Seit Jahren liegt die Arbeitslosigkeit im Westen niedriger als im rechtsrheinischen Duisburg. Das war im Februar wieder genauso: Die Quote lag im Arbeitsamtsbezirk Rheinhausen, zu dem auch Rumeln-Kaldenhausen, Homberg und Baerl gehört, bei elf Prozent (Februar 2014: 11, 2 Prozent), in Gesamt-Duisburg bei 13,4 Prozent. Die Zahl der Erwerbslosen stieg im Westen um 71 auf 6194 Personen, immerhin 66 Arbeitslose weniger als im Februar 2014. 1111 Personen meldeten sich neu oder erneut arbeitslos, gleichzeitig beendeten 1033 Personen ihre Beschäftigungslosigkeit.

Dabei stieg der Bestand an Arbeitsstellen im Westen im Februar um 32 auf 539 Jobs. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2014 sind das linksrheinisch 180 Arbeitsplätze mehr. Von den Erwerbslosen waren 54,5 Prozent männlich, 45,5 Prozent weiblich. Das Gros der Arbeitslosen bildet mit 30,4 Prozent die Altersgruppe der Menschen, die 50 Jahre oder älter sind, mit 18,5 Prozent ist die Generation Ü 55 besonders stark betroffen. Ungelöst bleibt das Problem der Langzeitarbeitslosen: 2700 Personen im Westen waren im Februar als langzeitarbeitlos gemeldet, die Quote ist mit 43,6 Prozent aller Arbeitslosen im Westen besonders hoch. Auch Menschen aus anderen Ländern sind oft erwerbslos: 1614 Menschen aus dem Ausland waren ohne Arbeit. Auch hier ist die Quote - 26,1 Prozent - hoch. Damit verglichen ist die Quote der erwerbslosen jungen Leute mit 8,1 Prozent geringer.