Windräder: Dezernent Greulich kritisiert Beirat
08.06.2010 | 17:56 Uhr 2010-06-08T17:56:00+0200
Duisburg-West.Mit „Unverständnis“ reagiert Umweltdezernent Peter Greulich auf die Entscheidung des Beirates der Unteren Landschaftsbehörde, sich bereits jetzt pauschal gegen Windräder im Essenberger Bruch auszusprechen.
Der Beirat hatte es wie berichtet abgelehnt, für die beiden geplanten Anlagen im Landschaftsschutzgebiet eine Befreiung zu erteilen.
Die Argumente des Beirats würden „jedoch nicht ziehen“, erklärte Greulich gestern. In den Positionspapieren großer Umweltverbände würden ganz andere Positionen „pro Windkraft“ vertreten. Greulich stellt die „fachliche Grundlage“ für den Beschluss in Frage. Deren Mitglieder hätten „noch nicht einmal den Versuch unternommen, auf der Grundlage der gängigen Rechtsprechung zu urteilen“.
Das Argument, das Landschaftsbild würde zerstört, würde vor keinem Gericht standhalten. „Im Essenberger Bruch kann voraussichtlich ohne Schaden der Natur ein wichtiger Beitrag zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und damit zum Klimaschutz geleistet werden“, kritisiert Greulich die „fundamentale Ablehnungshaltung“. Duisburg habe mit der verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien „noch ein großes Projekt vor der Brust“.
22:45
Greulich, Greulich? War das nicht der Dezernent, der eine Wald abholzen ließ???
Der Name ist halt Programm
18:56
PS: Im Zweifelsfall doch lieber einen Rotor als einen Schornstein vor der Haustüre!
18:53
Und was ist mit den Gefahren durch Eisplatten die im Winter (Frost) von den Rotoren geschleudert werden?
Ich möchte erst mal eine Lärmschutzwand an der A40 (südliche Seite) zwischen Essenberg und Schwafheim. Der Lärm hat in den letzten Jahren zu sehr zugenommen.
Windräder gerne weiter im Norden, wo die Landschaft schon durchs Walsumer HKW verschandelt wurde. :)
11:43
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08:47
Liebe Frau Anni,
ich kann Sie wegen des Lärms beruhigen. Selbst direkt neben dem Windrad selber hören Sie nur ein leises Surren, das meist auch noch von den natürlichen Windgeräuschen übertönt wird. Unangenehm bei Windrädern kann der sog. Stroposkop-Effekt sein, wenn man im Schatten eines Windrades steht/wohnt. Aber auch dafür gibt es mittlerweile technische Lösungen. Man muß nur vorher drauf achten.
Mit umweltfreundlichen Grüßen JO.
08:25
Wieviel Lärm machen Windkrafträder? Hochheide ist schon jetzt durch den Lärm der A40 gepeinigt, Lärmschutzwände sind nicht geplant, deshalb ist eine Zunahme des noise pollution auch durch Windkraft nicht hinnehmbar!
08:04
Merkenswürdig: Kein Mensch hat sich bisher über Strommasten, Industrieanlagen etc. aufgeregt. Auf einmal wird angeblich die Landschaft durch Windräder verspargelt. Ach so, wir haben Spargelzeit. Ich vergaß. - Nur zu viele auf einmal sollten es nicht sein. -
Und zum Herrn von Bouillon: Im Unterschied zu den Erneuerbaren Energien wird bei den Fossilen Energien die Sonnenenergie von Millionen von Jahren in nur 2 Jahrhunderten verfeuert. Und: Auch Bäume setzen dem Wind Widerstand entgegen und wandeln Wind- in Bewegungsenergie um. Verändern sie deshalb nachteilig die Energiebilanz unserer Erde und sind deshalb schädlich für unser Klima? Wäre schade. -
Harald Jochums / Architekt für Ökologisches Bauen / Duisburg - Rheinhausen
07:58
Es geht doch vielmehr darum, der Stadt wieder ein paar Euros durch Verpachtung der Flächen in`s Säckel zu spielen. Wie unaufrichtig ist doch greuliches Gerede von heeren Zielen. Erst in Walsum die Evonik sponsern, dann nach Ersatzplätzen für das Steinkohlekraftwerk der Stadtwerke Ausschau halten, gleichtzeitig publicitymäßig den Ök raushängen lassen...............
23:53
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