Werteorientierung – ganz lebensnah

Zum zweiten Mal absolvierten die Jungen und Mädchen des 9. Jahrgangs vom Rheinhauser Krupp-Gymnasium ein Sozialpraktikum. „Da die Rückmeldungen der Schüler zum eintägigen Sozialpraktikum im vergangenen Jahr durchweg positiv waren, haben wir das Projekt dieses Jahr auf drei Tage ausgeweitet“, schreibt die Schule.

Vom 27. bis 29. Januar sammelten rund 45 Schüler Eindrücke und praktische Erfahrungen in Jugendheimen, in der Kleiderkammer, in Altenheimen, integrativen Tageseinrichtungen und bei der mobilen Tagespflege. „Das ist nur eine kleine Auswahl der unterschiedlichen Praktikumsstellen aus dem sozialen Bereich“, so die Schulleitung. Ziel und Zweck des Sozialpraktikums ist, die Schüler durch den Umgang mit alten, kranken, behinderten oder in anderer Weise hilfsbedürftigen oder ausgegrenzten Menschen in ihrer eigenen Persönlichkeitsentwicklung und Werteorientierung zu unterstützen. „Sie sollen den Wert des sozialen Engagements Einzelner und sozialer Einrichtungen für unsere Gesellschaft erkennen und durch die Reflexion ihrer Praktikumserfahrungen Solidarität und Engagement für Menschen entwickeln, die auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen sind.“

Vor- und Nachbereitung im Unterricht

So hatten die jungen Leute während der drei Tage sowohl mit Menschen Kontakt, die Hilfe benötigen, als auch mit solchen, die Hilfe leisten. Auf diesem Weg hätten für beide Seiten vielfältige Möglichkeiten zum kommunikativen Austausch bestanden. Das Praktikum soll im Religionsunterricht entsprechend vor- und nachbereitet werden.