Viele neue Vokabeln gelernt

Schüler aus der südlichsten Region Italiens besuchten das Rheinhauser Krupp-Gymnasium. 14 junge Leute kamen Mitte März mit ihrer Deutschlehrerin am Flughafen Weeze an, um eine knappe Woche zu Gast bei einigen Gymnasiasten zu sein. Die italienischen Schüler kamen vom sprachlichen Gymnasium „L. Sciascia – Fermi“ aus Sant’Agata di Militello auf Sizilien, das seit kurzem die neue Partnerschule des Krupp-Gymnasiums ist. Dort fanden sich direkt die italienischen und deutschen Schüler/innen zu einer Begrüßung durch die Schulleitung und die betreuenden Lehrer ein. Im Anschluss besuchten die zwischen 15 und 17 Jahre alten Gastschüler zusammen mit ihren Gastgebern den Unterricht und mussten unter anderem den Lernenden im Italienischunterricht des Krupp-Gymnasiums Frage und Antwort stehen.

Ein Ausflug zum Duisburger Zoo stand ebenfalls auf dem Plan. Es war ein ausdrücklicher Wunsch der Gäste. Bereits an diesem Tag lernten die Schüler/innen beider Länder viele neue Vokabeln, da besonders die Größe und Artenvielfalt des Zoos einen nachhaltigen, positiven Eindruck hinterließ und zum Übersetzen diverser unbekannter Tiernamen einlud.

Stadtführung

Auch der Besuch im Duisburger Rathaus fehlte nicht. Dort wurden die Schüler von Bürgermeister Manfred Osenger zunächst im Mercatorzimmer begrüßt und erfuhren im Anschluss im Ratssaal Wissenswertes über Duisburg. Nicht fehlen durften eine Stadtführung und ein Bummel durch die Altstadt. Ein Highlight war für die italienischen Schüler der Besuch des Kölner Doms mit Stadtführung. Der letzte Tag ihres Aufenthaltes wurde mit weiteren Unterrichtsbesuchen und einem „Abschiedsbrunch“ im Krupp-Gymnasium beschlossen.

Besonders beharrlich hielt sich die ganze Woche über der Ausspruch „Andiamo“ (gehen wir), da es immer wieder etwas Neues zu entdecken gab und deshalb häufig die deutschen Schüler zur Eile aufriefen. Entsprechend tränenreich fiel der Abschied am Flughafen aus, als die italienischen Jugendlichen die Heimreise antreten mussten. Ein schulischer Gegenbesuch ist übrigens im Herbst geplant. Die meisten Teilnehmer des Austausches wollen sich aber bereits außerhalb der Schulzeit in den Sommerferien wiedersehen.