Trianel will umstrittenes Kohlekraftwerk 2010 bauen
24.06.2009 | 19:21 Uhr 2009-06-24T19:21:00+0200Krefeld. Der Rat hat den Weg für das Kohlekraftwerk freigemacht. Doch jetzt werfen ganz andere Faktoren Fragen an der Wirtschaftlichkeit auf.
Um Dinge zu veranschaulichen, bemüht man gerne Vergleiche aus dem Sport. Trianel-Geschäftsführer Sven Becker hat eine Vorliebe für Fußball. „Am Ende zählt das Ergebnis”, kommentierte er die Entscheidung des Krefelder Rats, grünes Licht für den Bau des umstrittenen Steinkohlekraftwerks in Uerdingen zu geben.
Das Ergebnis fiel wie erwartet aus: 52 zu 10 Stimmen für die Aufhebung der Veränderungssperre, mit der der Rat im Vorjahr das Kraftwerk zunächst auf Eis gelegt hatte. Passend zum Bild gab's nach der Abstimmung jubelnden Beifall von der Tribüne. Dort hatten zahlreiche Chempark-Mitarbeiter die Sitzung verfolgt, ebenso wie die Gegner, beide Seiten bestückt mit jeder Menge Transparente.
An der Kritikerfront vergleicht Norbert Bömer, Kopf der Rheinhauser Bürgerinitiative, die Entscheidung eher mit einem Tennismatch. „Den ersten Satz hat Trianel gewonnen”, erkennt Bömer an. „Das wirft uns aber nicht aus der Kurve, damit haben wir gerechnet”. Sollte auch der zweite Satz, das Genehmigungsverfahren, zugunsten von Trianel ausfallen, bliebe immer noch Satz drei: die Klage. „Der Hürdenlauf geht weiter. Wir haben von Anfang an mit einer langen Auseinandersetzung gerechnet und hoffen, dass die Zeit für uns arbeitet.”
Klage eingerechnet
Zeit, die haben Stadt, Trianel, Chempark und Stadtwerke nicht verplempert. Sofort nach der Ratssitzung hatte die komplette Führungsriege der Unternehmen am Mittwoch kurzfristig zur Pressekonferenz geladen. „Der gordische Knoten ist durchschlagen”, frohlockte OB Gregor Kathstede und nannte das Kraftwerk „die Stützmuskulatur” für den gesamten Chempark.
Man werde jetzt keine Zeit vergehen lassen, sagte Martin Hector, Chef der Trianel-Projektgesellschaft. Die Vorausschreibung für den Anlagenbau habe begonnen, im dritten Quartal 2010 soll der Anbieter feststehen, dann erwarte er auch die Genehmigung der Bezirksregierung, die laut OB Kathstede bei dem Verfahren mit 25 000 Einwendungen rechnet. Das habe man eingeplant, ebenso eine Klage, auf die man sich mit Untersuchungen bereits vorbereite, sagte Hector. Trianel will Ende 2010 mit dem Bau beginnen, 2014 soll das Kraftwerk stehen.
So sehr sich die Manager der beteiligten Unternehmen auch um ein geschlossenes Vorantreiben des „modernsten Kohlekraftwerks in Deutschland” bemühten, in einem Punkt scheint das Projekt bei ihnen selbst nicht in Stein gemeißelt zu sein: der Wirtschaftlichkeit. „Die sieht anders aus als vor einem Jahr”, bekannte Trianel-Geschäftsführer Becker, wies aber erneut Gerüchte zurück, das Projekt an Großkonzerne wie RWE veräußern zu wollen.
Kreditsorgen
Was den 22 Gesellschaftern die Finanzierung der Anlage von deutlich mehr als einer Millarde Euro erschwert, ist längst nicht nur die aktuelle Bankenkrise. Als größter Partner wollen die Stadtwerke Krefeld 100 der insgesamt 750 Megawatt abnehmen und sind damit größter Partner. Bei 25 Prozent Eigenkapital müsse der Rest über Kredite gedeckt werden, und angesichts der aktuellen Krise sei der Kreis der Banken eng, sagte Martin Cirener, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke. „Wir hoffen, dass sich die Lage durch die Konjunkturpakete der Bundesregierung entspannt”.
Doch es gibt weitere Faktoren, die das Projekt in seiner Wirtschaftlichkeit wackeln lassen könnten: Wird der Ausstieg aus der Kernenergie verschoben, sind nicht mehr so viele neue Kohlekraftwerke nötig, um die befürchtete Stromlücke zu schließen. Zudem sollen ab 2010 die Zertifikate für CO2-Emissionen nicht nur teilweise, sondern vollständig versteigert werden. Hinzu kommt, dass sich der Strompreis in den vergangenen acht Monaten nahezu halbiert hat.
„Zu all diesen Parametern liegen verschiedene Szenarienberechnungen von Trianel vor, die allerdings noch in einen Businessplan überführt werden müssen”, sagte Cicerner. Die Strategie der Stadtwerke, selbst verstärkt Energie zu erzeugen, um unabhängig zu sein, sei der richtige Weg. Zudem hätten Stadtwerke generell eine hohe Bonität. „Wenn wir ein solches Projekt nicht stemmen können, dann können es andere auch nicht.”
12:38
Wer wirklich so naiv ist zu glauben, das das Thema Arbeitsplatzabbau bei Bayer mit dem Kraftwerksbau vom Tisch ist glaubt auch noch an den Osterhasen. Die Argumente der Befürworter sind reine Angstmache zu Gunsten von Trianel, Banken und Aktionären. Und spätestens 2 Jahre später gibt es andere Rechtfertigungen für den Stellenabbau wie den bösen Chinesen, die Konjunktur, die Klimagrenzwerte, die hohen Lohnnebenkosten etc. Werdet endlich wach... Bittere Realität ist jedoch anschliessend der massenhafte Wegzug von Steuer zahlenden Familien, die die Gesundheit ihrer Kinder nicht noch mehr als ohnehin schon in der Region belasten wollen. Krefeld und Duisburg belegen seit Jahren traurige Spitzenplätze bei Lungenerkrankungen (u.a. auch Lungenkrebs).
21:31
@ #20 von G.B., am 28.06.2009
> Unfähige Politker verbauen Krefelds Zukunft, ramponieren überregional
> das Image und gelten nur als Handlanger.
Ja, G.B. Die Probleme, wie sie von der CDU, SPD und FPD Krefeld bereitet werden, sind wohl kein Einzelfall. Verzweifelt rufen Blogger in Südwestfalen (da liegen auch Soest, Winterberg und Olpe) um Hilfe und schreien es laut aus, so Utahbeach’s Blog aus Soest.
http://utahbeach.wordpress.com/2009/06/29/keine-stimme-fur-die-totalitare-cdu-und-die-fdp-8/
Die Verhältnisse in NRW durch Politik, Verwaltung und Institutionen, die Bürger in Weicheihaft nehmen, lassen einen D-Day in NRW erwarten, folgt man den Gedanken von Utahbeach’s Blog.
Das Kraftwerk Uerdingen hat viel Brisanz, wenn von der Wirklichkeit der Bürger abgehobene Politiker wie Steffen Mues (CDU Soest) oder Wilfrid Fabel (CDU Krefeld) in ihrer diletantischen Einhörnigkeit die Standorte in den Niedergang treiben: Wahlverdrossenheit. Wahl-Boykott wie zuletzt bei der Europawahl. Das politische Gesöcks um Fabel (CDU Krefeld) treibt unsere Region in den Niedergang: Keiner macht mehr mit!
Von diesem Madenwerk der Systemfuzzies – wie das hier mittlerweile genannt wird – will keiner mehr was wissen. Das sind Verhältnisse wie in Krefeld, Soest und ökonomischen Parasiten-Staat der Finanzhaie, die einer der Stein...igen SPD-Minister mit Ouagadougou (in den alten Karten: Wagadugu) Hauptstadt des Staates Burkina Faso (Obervolta) verglichen wurde.
Die Entscheidungen des Stadtrat Krefeld zum Bau des Kraftwerk Uerdingen wird sich vielleicht eines Tages als Krefeldagaga von Fabel-CedeUguro in die Geschichtsbücher einprägen.
Mit welchen menschenverachtenden Politikern sind die Krefelder gestraft?
17:51
> Die Helios Kliniken in Krefeld kriegen keine Ärzte
> mehr. Krefeld hat bei Hochqualifizierten einen sehr
> schlechten Ruf.
Sehen Sie, alles hat auch seine guten Seiten. Jetzt müssen die Krefelder in die Rheinhausener Krankenhäuser gehen. Das schaft doch Arbeitsplätze in Duisburg. Dumm nur, dass die schon genug mit den Folgen des Feinstaubs bei der eigenen Bevölkerung zu tun haben werden.
21:38
Die Leistungsträger einer Stadt wie Krefeld sind junge Familien. Die Flucht aus Krefeld wird mit Angaben des Landesstatistikamt NRW an Beispiel Duisburg gezeigt. Daruaf weißt das Stadtteil-Bloggimg hin:
http://jakobswege.wordpress.com/2009/02/25/waz-auflage-duisburg-die-flucht-der-leistungstrager-yadom/
http://jakobswege.wordpress.com/2009/02/27/fluchtfaktor-163-%e2%80%93-polit-omma-vertreibt-burger/
Nicht nur für die Bürger, auch für die Journalisten gilt, der Kampf den Standort um NRW hat begonnen. Nieder mit dem Madenwerk der Systemfuzies!, der unsere Sadt und Region kaputt macht. Das hat der WAZ-Protestblog http://www.medienmoral-nrw.de als Teil der Vierten Gewalt noch nicht begriffen. 330 von 900 WAZ- und NRZ-Redakteuren in den Lokalredaktionen werden gekündigt. Standorte wie Winterberg, Soest und Olpe werden deshalb untergehen. Am Wochenende muss man im Notdienst von Winterberg eine ganze Stunde fahren, um einen Kinderarzt zu erreichen. Erst geht die Lokalredaktion und der Hausarzt, dann kommt der Wolf (oder Luchs). Die Renaturierung von NRW.
Für Verhältnisse wie in Winterberg werden die politischen Trolls in Krefeld sorgen. Die Helios Kliniken in Krefeld kriegen keine Ärzte mehr. Krefeld hat bei Hochqualifizierten einen sehr schlechten Ruf.
21:09
> Wer erlaubt sich zynisch auf „Besser mit Feinstaub 80 Jahre alt
> zu werden“ hinzuweisen – wo Krefeld schon heute mit die
> niedrigste Lebenserwartung hat – nimmt man das für unsere Kinder
> einfach in Kauf?
Hier wird die „Drecks“-Mentalität einer Mehrheit im Stadtrat Krefeld angesprochen – bestehend aus CDU, SPD und FPD. Die Stadt Krefeld braucht wie jede andere Stadt Investitionen. Nur, ein Madenwerk der Systemfuzzies hat sich zu spießigen Platzhirschen entwickelt, die den Stadtort ruinieren. Das ist die Migranten Demokratie vom Ruhrgebiet.
Der spießige Platzhirsch der CDU Krefeld, SPD Krefeld und FDP Krefeld: Diese Politiker laufen einhörnig herum. Das legendäre Einhorn ist ausgestorben. Der Kampf als Spießer konnte sich evolutionär nicht durchsetzen. Gehörntes Viehzeug (evolutionär selektiert) läuft weltweit doppelgehörnt herum. Die Doppelstrategie als Überlebenschance.
Die politischen Kampfbohrer des real-existierenden Madenwerk der Systemfuzzies fressen sich eigensüchtig zum Machterhalt ihrer Partei durch. Die Demokratie verabschiedet sich. In den Neuen Bundesländern sind es 54%, die nicht mehr daran glauben; … und NRW nimmt eine Entwicklung wie die Neuen Bundesländer, sagt der Städtetag 2005.
Migranten Demokratie Ruhrgebiet: Mindestens 150 Jahre gibt es Zuwanderung im Ruhrgebiet. Menschen kamen, weil es ihnen wo anders schlecht ging. Hoffnung setzten sie auf das Revier, fanden Arbeitsplätze, sicherten ihren Lebensunterhalt und strebten nach ihrem Glück – z.B. den Wohlstand zu mehren – so wie es jeder macht.
Diese Menschen haben sich erstrangig für ihr neues Leben in einer neuen Region eingesetzt. Das ist verständlich! Ihr Einsatz für das Gemeinwesen war hintan. Das haben die Alteingesessen brutal ausgenutzt. Der ehemalige SPD-Landtagsabgeordnete Schluckebier: „Die Duisburg kannst Du die letzte dreckige rote Unterhose zur Wahlaufstellen!“ Die SPD Duisburg und Krefeld hat im Gegensatz zur anderen Volkspartei keinen Bürger mit internationaler Herkunft im Stadtrat. Das ist das eigensüchtige Heer der Migranten-Demokratie im Ruhrgebiet.
Bis heute hält das real-existierenden Madenwerk der Systemfuzzies mit seiner Migranten Demokratie Ruhrgebiet die Bürger mit einheimischer und internationaler Herkunft durch verdeckte politische Schienbeintritte und offenkundiges Bürger-Mobbing im Griff. Die Stadt Duisburg wurde von der Landesbeauftragten für Informationsfreiheit abgemahnt, weil Revier-Bürokraten brutal die Gesetze missachten, sei es das Baugesetzbuch oder das Informationsfreiheitsgesetz.
Hier und in Krefeld tummelt sich administratives Gesöcks eines Madenwerks der Systemfuzzies auf niedrigstem Niveau, aber mit Spitzenleistungen beim Boykott von Bürgerengagement und Bürger-Mobbing.
Krefeld, Duisburg und das Ruhrgebiet weisen absteigende Indikatoren der Standortfaktoren auf. Wir können uns das bisherige politisches Gesöcks eines Madenwerk der Systemfuzzies und der bisherigen Migranten Demokratie Ruhrgebiet um des Überlebenswillen nicht mehr leisten.
Die Kommunalwahl wird neue Weichen stellen, aber das adminstrative Gesöcks vom Typ Migranten-Demokratie wird die Region die nächste Dekade weiterhin in den Abgrund treiben. Das ist das Vierte Reich des Regionalsozialismus NRW.
Den Krefelder Dreck einer Stadt im Niedergang – bereit zu den letzten Schweinereien im Übergang zu einem Postindustriellen Standort Deutschland – werden sich die Rheinhausener, Schwafheimer und Rumeler nicht gefallen lassen. Sie laufen weg (negativer Migrationssaldo): „Ruhrgebiet droht Abrisswelle!“, so die WAZ im Dz. 2007 auf Seite 1, die mittlerweile wegzensiert wurde.
Ich scharre in den Startlöchern. Doppelstrategie: Ich setze mich für die Demokratie in Duisburg ein oder ich mach den Migger. Beide Endpunkte sichern einen Erfolg! Das ist eine gute Nachricht: entweder – oder!
15:49
. Unfähige Politker verbauen Krefelds Zukunft, ramponieren überregional das Image und gelten nur als Handlanger. Wer – die Fragen seien gestattet – baut heute noch ein Alttechnik-Kraftwerk mit Energieineffinzienz von mehr als 40% wo Alternativen bereits eine Energieeffizienz von mehr als 90 % haben und wo Emissionen tausendfach niedriger sind. Wer erlaubt sich zynisch auf „Besser mit Feinstaub 80 Jahre alt zu werden“ hinzuweisen – wo Krefeld schon heute mit die niedrigste Lebenserwartung hat – nimmt man das für unsere Kinder einfach in Kauf?
Wer setzt das Image Krefelds endgültig aufs Spiel - da die meisten Kommunen die Klimazeichen der Zeit erkannt haben und „saubere, morderne und zukunftsfähige Energie setzen“?
Punktum - wieviele Aufsichtsratsposten haben die Politik so kurzsichtig gemacht?
Das Kohlekraftwerk bleibt für mindestens 60 (!) Jahre, es sichert keine Arbeitsplätze sondern erlaubt Bayer weiter gemäss Salamitaktik mehr und mehr Mitarbeiter auszugliedern und freizusetzen. Ein Bekenntnis für unsere Bayermitarbeiter sieht anders aus, aber es ist ja ein offenes Geheimnisse was Bayer mit dem Standort vorhat...
Es ist Zeit für eine Weichenstellung (der Rat hat seine Mittel nun komplett verpulvert), aber DIE BÜRGER können weiterhin Einfluss nehmen, um aus dem Schritt rückwarts einen vorwärts zu machen, einen Schritt in die Zukunft, mit zukunftssicheren Arbeitstplätze und -techniken, einem positiven Image und Krefeld endlich wieder in einem positiven Licht. Sonst wird die graue Maus noch grauer.
Die Kommunalwahl KOMMT – Zeit den Politikfürsten endlich die Rote Karte zu zeigen!
23:40
Mit dem Kraftwerk Uerdingen ist kein Ende erreicht. In Uerdingen soll auch noch ein Zementwerk und eine Müllverbrennungsanlage gebaut werden! Weitere hochgiftige Emissionen drohen DU.
Seid Ihr glücklich. 24% der Duisburg haben Geld in ihr Eigenheim gesteckt, das jetzt von Krefeld vergiftet wird.
Hier zeichnet sich eine nicht offenkundig politisch abgestimmte Dreck-Mentalität ab, die den Fraktionsfraktionsvorsitzenden der CDU im Bezirk Hochheide/Ruhrort/baerl Dr. Manfred Hartl (CDU Duisburg) mit seines gleichen in Krefeld und NRW verbindet.
18:41
Bei Hochqualifizierten hat die Stadt Krefeld einen schlechten Ruf, darüber war ja zu lesen. Und jetzt droht Ärztemangel in Krefeld. Die Helios Kliniken Krefeld suchen derzeit verzweifelt 18 Ärzte.
http://www.helios-kliniken.de/index.php?id=1936&tx_teheliosbt_pi2[standort][0]=180
14:22
... oder die Menschen entscheiden mit den Füßen. Da steht es nämlich gar nicht gut um Krefeld.
http://www.perspektive-deutschland.de/03101.php?hnr=0#utoolreiterbg
Perseptive Deutschland, Regionenatlas Krefeld/Neuss
13:18
Chemieparkmitarbeiter?? Das sind doch Betriebsräte gewesen, also bezahlte Lobbyisten der Bayer AG. Aber ist gibt, wie in dem Fall CO, immer noch Deutsche Gerichte die dann im Namen des Volkes entscheiden. Wenn schon die Politiker nicht im Name des Volkes entscheiden.