Trianel stellt Antrag
09.01.2008 | 16:48 Uhr 2008-01-09T16:48:00+0100Unterlagen für die Genehmigung liegen seit 21. Dezember bei der Bezirksregierung.
Die Trianel Projektgesellschaft hat sich nicht von der Entscheidung des Krefelder Rats vom 13. Dezember beirren lassen, mit der der Bau eines Steinkohlekraftwerks auf dem Bayer-Gelände deutlich erschwert wird. Rund eine Woche später, am 21. Dezember, hat das Aachener Unternehmen nach Recherchen der Redaktion bei der Bezirksregierung einen Antrag auf Genehmigung eines Kraftwerks eingereicht. Die zuständigen Abteilungen der Bezirksregierung werden die eingereichten Unterlagen in den kommenden Wochen auf ihre Vollständigkeit prüfen, so Sprecherin Claudia Pirch auf Anfrage der Redaktion. Sollte dies nicht der Fall sein, habe Trianel die Möglichkeit, fehlende Schriftstücke nachzureichen. Die Prüfung werde voraussichtlich einige Wochen in Anspruch nehmen, so Pirch. Danach erfolge die Offenlegung der Pläne - in deren Zuge Kritiker Einsprüche formulieren könnten. So bewahrheitet sich, dass Trianel an der Kohle festhält. Bereits wenige Tage nach dem Krefelder Ratsbeschluss hatte Trianel-Geschäftsführer Martin Hector erklärt, die Planungen fortzuführen. (t.b.)
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