Tor 1 wird zur Trinkhalle
02.02.2012 | 21:59 Uhr 2012-02-02T21:59:00+0100
Duisburg. Sie haben das gleiche Alter. Das Tor 1 des ehemaligen Krupp-Hüttenwerks und dessen Besitzer Roland Borgardts wurden im Jahre 1957 geboren. Beide haben, der eine finanziell, das andere optisch, bereits bessere Zeiten gesehen.
Der Fliesenlegermeister aus Rheinhausen hatte jüngst Insolvenz anmelden müssen, das Tor 1 gammelt seit beinahe 20 Jahren vor sich hin. Jetzt soll aber alles besser werden.
Der Reihe nach, der Besitzer zuerst. Er habe die Rechnungen nicht mehr bezahlen können, sagt Borgardts. „So schnell geht das manchmal.“ Der Handwerker habe dann für sein Unternehmen mit elf Mitarbeitern Insolvenz angemeldet. Inzwischen habe er keine Außenstände mehr, die Arbeit sei unter der Aufsicht eines Insolvenzverwalters weitergelaufen, niemand sei entlassen worden, die Firma sei gerettet.
Kiosk mit kleinem Restaurant-Bereich
Von einer Rettung schien das ehemalige Haupttor – die Pläne stammten übrigens von dem Kölner Architekten Peter Neufert – so weit entfernt wie der Mars. Über den steten Verfall haben wir in der Vergangenheit immer wieder berichtet. Stichworte: 400 000 Euro Investitionssumme, zum Teil aufgebracht von einer Brauerei, Ausstellungsräume, Eventgastronomie, große Lettern, die auf Logport hinweisen. „Passiert ist nix, immer wieder kam irgendetwas dazwischen“, sagt Borgardts.
Die hochtrabenden Pläne hat der seit dem Jahr 1994 – ein Jahr zuvor war das Werk geschlossen worden – als Besitzer eingetragene Roland Borgardts längst beerdigt. Jetzt soll eine Minivariante her. „Wir möchten erst einen kleinen Teil herrichten, dort könnte ein Kiosk mit kleinem Restaurant-Bereich einziehen.“ Mit dem Betreiber des Friemersheimer Bahnhofs-Kiosks habe er sogar bereits einen Interessenten an der Hand.
Der Teil, der die Trinkhalle beheimatet, soll fertig gemacht, der Rest zunächst lediglich ohne Fenster gesichert werden. Bilder über die Geschichte von Hüttenwerk und Logport die in früheren Plänen in eigenen Ausstellungsräumen hängen sollten, könnten jetzt in den Räumen von Trinkhalle/Restaurant ihren Platz finden.
Letzter Versuch
40 000 bis 50 000 Euro könnte die Umsetzung der Pläne kosten, der Bedarf für einen solchen Betrieb sei da. „Ich sitze mit meinem Büro in direkter Nachbarschaft, durch den Bahnhof und das Logport-Gelände ist hier jede Menge los.“ Aufbringen könnte zumindest einen Teil des Betrages die Sparkasse Duisburg. Die hätten laut Roland Borgardts bereits Interesse gezeigt.
Es ist der letzte Versuch des Rheinhausers, die einst so schicke Loge zu retten: „Bis zum Sommer muss und wird hier etwas passieren.“ Sollten die Pläne scheitern, macht sich Borgardts keine Illusionen: „Wenn selbst das nicht klappt, dann klappt hier gar nix.“
14:31
Nun die Insolvenz des H Roland Borgardts ,hat doch nichts mit dem Tor 1 zu tun ,
In Rheinhausen gibt es noch mehr solcher vollmundigen Unternehmer , Die sollen doch mal auf den Boden der Tatsachen bleiben und das machen , was Sie gelerrnt haben ,
das Tor erhalten .ok Macht es Wetterfest und sichert es ab . kann dann als Denkmal dienen . Also Schuster bleib bei DeinenLeisten
12:38
WO sind die anderen Tore,so hätte man eine Kette,überall ne Kneipe drin,rundgang von Tor zu Tor
20:10
Das ist und bleibt ein Laberkopp, seit mehr als 10 Jahren steht das ding schon so, was der Mann alles machen wollte, oh oh oh, Der Logport soll das teil übernehmen, den Bau Sanieren, natürlich das Gebäude darunter wegreissen und eine Grünfläche raus machen, dann bleibt das teil auch erhalten, alles andere ist Müll! Wo sollen denn die Leute Parken und wer soll denn da was kaufen wollen? Die Spasskasse wird da auch kein Geld verbrennen, da sind schnell 100000 verbaut, die nächste Insolvenz vorprogrammiert!
Nun die Insolvenz des H Roland Borgardts ,hat doch nichts mit dem Tor 1 zu tun ,
In Rheinhausen gibt es noch mehr solcher vollmundigen Unternehmer , Die sollen doch mal auf den Boden der Tatsachen bleiben und das machen , was Sie gelerrnt haben ,
das Tor erhalten .ok Macht es Wetterfest und sichert es ab . kann dann als Denkmal dienen . Also Schuster bleib bei DeinenLeisten
13:36
dann aber auch Einbruchsicher machen,Gitterstäbe und Stahltüren,da geht der Preis noch höher.Insolvenz geht bei den anderen auch los , LKW` kommen da ja nicht mehr vorbei,und wenn,wo Parken diese.Die Arbeiter haben ihre Brote dabei,und Mikrowelle steht auch in jeder Lagerhalle dort,besser abreißen,und eine Lagerhaller druf bauen,noch besser einen Spielplatz