Themen des Jahres – aus Sicht der Baerler CDU

Der Ortsverbands-Vorsitzende Wilhelm Paschmann sprach zuerst.
Der Ortsverbands-Vorsitzende Wilhelm Paschmann sprach zuerst.
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Was wir bereits wissen
Christdemokraten trafen sich im Gemeindesaal der katholischen Kirche in Baerl. Und sprachen über Inklusion, einen Supermarkt und ein Baugebiet.

Duisburg-Baerl..  Vielleicht hat der Baerler CDU-Ortsverband am Samstag unbewusst ein Jubiläum gefeiert. Denn den Neujahrsempfang der Christdemokraten gibt es schon seit mehreren Jahrzehnten. Wann der Ortsverband das erste Mal das neue Jahr begrüßt hast, ist nicht klar. Mehr als 30 Jahre sind es auf jeden Fall, vielleicht sogar 40 Jahre. Eine ähnliche Traditionsveranstaltung ist die Aktion „Sauberer Baerler Busch“. Die von der CDU initiierte Reinigungsaktion gibt es ebenfalls schon seit fast 40 Jahren.

Als Gastrednerin kam die CDU-Landtagsabgeordnete Petra Vogt in den Gemeindesaal der evangelischen Kirche an der Schulstraße. Als schulpolitische Sprecherin ihrer Fraktion kritisierte sie die rot-grüne Landesregierung in Sachen Inklusion. Die Möglichkeiten der gemeinsamen Beschulung von behinderten und nicht-behinderten Kindern hätten SPD und Grüne absolut nicht im Griff.

Daneben waren es vor allem lokale Themen, die die Gespräche dominierten. Denn die Union hat ganz bewusst alle interessierten Baerler Bürger zu dem öffentlichen Neujahrsempfang eingeladen und nicht nur CDU-Mitglieder.

Noch immer warten die Baerler beispielsweise auf einen Supermarkt. Politisch sei das Vorhaben inzwischen längst abgesegnet worden. Von allen Seiten gebe es Zustimmung zum neuen Nahversorger.

Auch der Kampf gegen den so genannten „Baerler Riegel“ ist für den Ortsverbandsvorsitzenden Wilhelm Paschmann und seine rund 80 Ortsverbandskollegen noch nicht vorbei. Direkt am Bahnübergang Hubertusstraße soll ein zweieinhalbgeschossiger Komplex in L-Form mit 17 Wohnungen entstehen. Zwar hat die Verwaltung das Projekt bereits genehmigt, aber der Ortsverband hat am Samstag noch einmal seine Ablehnung bekräftigt: „Wir wollen solche Projekte in einer solchen Lage nicht.“