Talke: Bürgerinitiative begrüßt SPD-Vorstoß

Die Bürgerinitiative (BI) „Kein Giftstofflager in Rheinhausen“ und der BUND begrüßen den aktuellen Vorstoß der SPD-Rheinhausen, die sich kürzlich gegen das sogenannte gemeindliche Einvernehmen und somit gegen die Ansiedlung des Gefahrstofflagers am Rand von Logport I, in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung, aussprach (wir berichteten).

Laut eigener Aussage klären die BI und der BUND seit einigen Wochen über die Folgen des Giftstofflagers auf und führten bereits Gespräche mit den Parteien im Duisburger Stadtrat sowie einigen Firmen auf dem Rheinhauser Logport-Gelände. „Man darf nicht vergessen, dass auf die bereits im Logport angesiedelten Firmen verschärfte Sicherheitsauflagen zukommen, wenn sich der Störfallbetrieb mit erweiterten Pflichten dort niederlässt“, so Kerstin Ciesla vom BUND. Weiterhin bieten die Umweltexperten Gespräche zur Aufklärung der Sachlage für Anwohner und Unternehmen im Logport an.

Melanie Marten, Sprecherin der Rheinhauser Bürgerinitiative, fügt hinzu: „Dass der Antrag der Firma Talke genehmigt wird, ist fast unvorstellbar. Die Abstände zu Nahversorgern, zum Bahnhof, zum Kindergarten und zu Wohnhäusern sind viel zu gering. Wenn die Seveso III-Richtlinie der EU dieses Jahr in Kraft tritt, werden die Auflagen noch höher.“