Strandcafe am Freibad Homberg hat ab sofort geöffnet

Das Strandcafe am Freibad Homberg ist eröffnet: Die Betreiber Thorsten und Dirk Overlöper (v.l.) stoßen schon mal auf die neue Außengastronomie an.
Das Strandcafe am Freibad Homberg ist eröffnet: Die Betreiber Thorsten und Dirk Overlöper (v.l.) stoßen schon mal auf die neue Außengastronomie an.
Foto: Lars Heidrich
Neue Außengastronomie am Freibad an der Schillerstraße eröffnet. Investor reaktiviert Sonnenterrasse mit neuen Ideen. Ob er auch Sauna und Innengastronomie des Hallenbades übernimmt, bleibt noch offen

Duisburg-Homberg..  Eigentlich fehlen nur noch die Palmen. Thorsten, Dirk und Katherina Overlöper haben am Freibad in Homberg eine gemütliche Beach-Atmosphäre geschaffen, gelben Sand auf die Sonnenterrasse geschüttet, rund 80 Stühle und zwanzig Tische unter Sonnenschirmen aufgestellt, gleich nebenan gibt es drei Stände für Getränke, kleine Speisen, Süßwaren. Für Kinder liegen kostenlos jede Menge Wasserspielzeug und Schwimmreifen aus. Für Jugendliche gibt es freies WLAN. Und bald kommen Liegestühle und eine Hüpfburg dazu. Gesamteindruck der neuen Außengastronomie an der Schillerstraße: sommerlich-einladend.

Bei der Einweihung am Montag ist das Wetter eher wolkig als heiter, doch Gastronom Thorsten Overlöper zeigt sich optimistisch: „Wir werden die Bude hier rocken!“ Thorsten Overlöper (47), er stammt wie Bruder und Ehefrau aus Marxloh, ist Profi, hat Erfahrungen mit einer Reihe von Gaststätten und Restaurants in Duisburg, Moers und Rheinberg gesammelt. Daher auch seine Zuversicht.

DuisburgSport hatte im Winter die Außengastronomie im Freibad ausgeschrieben, Overlöper bewarb sich im März, bekam prompt den Zuschlag. Ein schriftlicher Pachtvertrag mit DuisburgSport steht noch aus, ist aber in Arbeit.

Bei aller Freude über die Neueröffnung bleibt ein Wermutstropfen: Denn Overlöper hatte sich nach eigener Aussage auch für die Innengastronomie des benachbarten Hallenbades beworben, wollte auch den Saunabereich des früheren Kombibades übernehmen. Doch, so sagt Overlöper, bei DuisburgSport habe man eher zurückhaltend reagiert. Bei einem Ortstermin zeigte sich: Die Innengastronomie nebst Küche sind auf dem Stand der 1970er Jahre, hier müsste Geld investiert werden. Und der Saunabereich ist von dem Strandcafé draußen räumlich getrennt. Dazwischen liegt das Hallenbad, das der Duisburger Sport- und Schwimmclub (DSSC) betreibt. Anders als früher sind beide Bereiche heute getrennt, es gibt keine direkte Verbindung. Dennoch will Overlöpper nicht aufgeben: „Wir sind auf jeden Fall gesprächsbereit. Zur Zeit kann man im Hallenbad weder etwas trinken noch etwas essen. Wir würden uns freuen, wenn auch mit dem DSSC ein Gespräch zustande kommt.“

Die Homberger Bürgerinitiatve für den Erhalt des Freibades hatte sich stets für neue Angebote, auch eine neue Gastronomie, eingesetzt. Sprecher Michael Horz: „Dieser Unternehmer zeigt, wie es geht, das Bad attraktiver zu gestalten. “ Und Sprecherin Renate Bohorz: „Man hat das Gefühl, dass der Investor mit seinen Ideen weiß, was er tut.“

Geht es nach dem Investor, sollte man nach längerem Stillstand langfristig nicht nur die Sauna und die Innengastronomie am Freibad wieder eröffnen. Overlöper: „Wir sind daran interessiert, dass der Betrieb privatisiert wird. Die Attraktivität des Freibades könnte man mit weiteren Angeboten für die Besucher schaffen, zum Beispiel ein Fitnessstudio oder eine Reha-Einrichtung.“ Auch neue Wasserrutschen täten dem Bad gut.

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