Sternsinger besuchen Huntsman-Mitarbeiter in Duisburg

Sternsinger posieren vor dem Betriebsrats-Gebäude.
Sternsinger posieren vor dem Betriebsrats-Gebäude.
Foto: Privat
Was wir bereits wissen
Die Homberger Sternsinger machten gestern Halt am von Stellenstreichungen bedrohten Homberger Chemiewerk. „Wir wollen unsere Solidarität ausdrücken“, so Diakon Stefan Ricken.

Duisburg-Homberg..  In diesen Tagen bringen die 100 Sternsinger aus den katholischen Gemeinden Hombergs allen Menschen den Segen zum neuen Jahr ins Haus. Diesmal klopften die Sternsinger der Gemeinde St. Johannes gezielt auch an die Türen der Firma Huntsman, ehemals Sachtleben. „In diesen Wochen der Ungewissheit und der Angst um die Arbeitsplätze wollen wir als Sternsinger besonders der Belegschaft der Firma Huntsman den Segen zum neuen Jahr bringen“, betont Diakon Stefan Ricken von den Homberger Gemeinden. „Das Werk hier in Essenberg gehört zu unserer Pfarrgemeinde und wir wollen nicht einfach so von Haus zu Haus gehen, ohne bei Ihnen einen besonderen Halt zu machen“.

Mit einigen Liedern und dem Segen „Christus segne dieses Haus – und alle Menschen, die dort gehen ein und aus“ wollen die Kinder den Mitarbeitern Mut und Zuversicht zusprechen. „Auch einige Eltern unserer Sternsinger arbeiten dort, das lässt uns als Kirche natürlich nicht kalt und wir wollen unsere Solidarität ausdrücken“, so Ricken.

Der Betriebsratsvorsitzende Klaus Pilger dankte den Mädchen und Jungen für ihre Botschaft und bat darum, den Segensspruch am Gebäude des Betriebsrates direkt am Tor 1 anzuschreiben. Dies übernahm Sternsingerin Pia Becker, die unter das alte silberne Schild mit der Aufschrift „Sachtleben“ den Segensgruß „C+M+B“ geschrieben hat – Christus segne dieses Haus. Mit diesem Gruß verabschiedeten sich die Sternsinger und wünschten für die im Anschluss stattfindenden Verhandlungen mit der Huntsman-Geschäftsführung alles Gute.