SPD vermutet abgekartetes Spiel
01.06.2007 | 12:22 Uhr 2007-06-01T12:22:12+0200FREIZEIT. Manfred Krossa (SPD) versteht nicht, warum nun noch für Homberg und Walsum Rettungsschwimmer gesucht werden. Für das Toeppersee-Freibad sei doch die Frist abgelaufen.
Manfred Krossa ist sauer. Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bezirksfraktion Rheinhausen ärgert sich jetzt über die Nachricht von DuisburgSport, dass die Stadtverwaltung Bademeister für die Zeit vom 1. Juni bis zum 16. September sucht. "Das Thema Öffnung des Toeppersee Freibads ist eng mit dem Verhalten und den Aussagen von DuisburgSport gekoppelt", sagt Krossa. So sei im Workshop "Bäderkonzept Rheinhausen" schon früh nachgefragt worden, welche Bedingungen zu erfüllen seien, um das Freibad Toeppersee im Sommer diesen Jahres öffnen zu können. "Eine Kernaussage von DuisburgSport war dabei, dass die Fristen zur Einstellung von Bademeistern für die laufende Saison bereits abgelaufen sei", wundert sich Krossa nun über die anderslautende Meldungen. Dazu käme, dass die neuerliche Suche nach Bademeistern "natürlich nicht für das Toeppersee Freibad" gelte. Die jungen Rettungsschwimmer sollen vielmehr im Kombibad Homberg und dem Allwetterbad Walsum eingesetzt werden.
"Der SPD-Bezirksverband Rheinhausen fragt sich natürlich, wie diese Suchaktion mit der Aussage von DuisburgSport zusammenpasst, wonach bereits Anfang des Jahres die Einstellung von Bademeistern aus Termingründen nicht machbar sei", so Krossa. "Weiterhin fragt der SPD-Bezirksverband, warum denn nur Rettungsschwimmer für die Bäder in Homberg und Walsum vorgesehen sind, denn auch DuisburgSport müsste genau informiert sein, dass in Rheinhausen ein Bürgerbegehren durchgeführt wird, welches zum Ziel hat, das Freibad Toeppersee solange offen zu halten, bis an gleicher Stelle ein funktionierendes Kombibad entstanden ist. Die große Resonanz bei der Bevölkerung zeigt deutlich, wie wichtig ein Freibad für unseren Bezirk ist".
Nun zeigt sich die SPD-Bezirksfraktion Enttäuscht darüber, dass seitens "der Verwaltung ein umsetzbares Konzept einfach beiseite geschoben würde".
Manfred Krossa: "Die Leidtragenden sind die Bürger Rheinhausens und Rumeln-Kaldenhausens".
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