SPD Rheinhausen erhöht den Druck auf den OB

Für einen Autohof auf Logport-1 in Rheinhausen müsste das Platzproblem gelöst werden. Denn der allergrößte Teil der Flächen, links oben das Areal des umstrittenen Talke-Gefahrstofflagers, auf dem Logistikzentrum sind  längst vermarktet,
Für einen Autohof auf Logport-1 in Rheinhausen müsste das Platzproblem gelöst werden. Denn der allergrößte Teil der Flächen, links oben das Areal des umstrittenen Talke-Gefahrstofflagers, auf dem Logistikzentrum sind längst vermarktet,
Foto: www.blossey.eu
Was wir bereits wissen
Sören Link solle die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung beauftragen,nach Investoren für so eine Einrichtung auf Logport I zu suchen. Auch CDU positioniert sich nun dafür

Duisburg-Rheinhausen..  Die Stimmen, die einen Autohof auf dem Logport I-Gelände in Rheinhausen fordern, mehren sich. Nach Oberbürgermeister Sören Link, Bürgern und Bürgerinitiativen, den Rheinhauser Bauvereinen oder der Interessengemeinschaft Eisenbahnsiedlung wollen nun auch Rheinhausens Sozialdemokraten einen zentralen Anlaufpunkt für Lkw-Fahrer, die abends oder am Wochenende nicht auf ihr Betriebsgelände kommen. Entsprechendes Interesse hatte wie berichtet der Bundesgeschäftsführer der „Vereinigung deutscher Autohöfe“, Herbert Quabach, bekundet. Der SPD-Bezirksverband beschloss jetzt, den OB zu bitten, das Autohof-Verfahren zu straffen und zu beschleunigen.

Der OB möge „dieses Verfahren zur Ansiedlung eines Autohofs/von Abstellflächen für Lkw mit entsprechenden Versorgungseinrichtungen in Rheinhausen, der von vielen schon seit Jahren gefordert wird, (...) bündeln und nicht nur die einzelnen betroffenen Ämter damit zu befassen“, heißt es in d er Resolution. Initiativen habe es in der Vergangenheit schon häufiger gegeben, hätten aber nie zu einem Ergebnis geführt.

„Hier muss schnell nach einer Lösung gesucht werden“

Die Sozialdemokraten schreiben weiter: „Hier muss jetzt eine Koordinierung aus einer Hand erfolgen, denn jetzt besteht noch die Möglichkeit, bevor alle Grundstücke bebaut sind. Jetzt müsse in dieser Frage die städtische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung handeln, fordert der Rheinhauser Ratsherr Reiner Friedrich für den SPD-Bezirksverband: „Dies ist aus unserer Sicht eine Aufgabe, die durch die neu konzipierte Wirtschaftsförderung erledigt werden kann. Hierzu kann sie der OB beauftragen.“ Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung sei in der Lage, stellen die Rheinhauser Sozialdemokraten fest, durch ihre Kenntnisse vor Ort die geeigneten und möglichen Standorte zu ermitteln und auch durch ihre Kontakte und Beziehungen mögliche Investoren und Betreiber zu finden. Friedrich: „Hier muss schnell nach einer Lösung gesucht werden. Zur Förderung eines Autohofs in welcher Größe und Ausstattung auch immer, oder alternativ von zusätzlichen Abstellflächen für Lkw könnten die der Stadt in Aussicht gestellten Mittel aus dem Konjunkturpaket III genutzt werden.

Nachdem sich alle anderen Parteien in der Bezirksvertretung klar für einen Autohof an oder um Logport I positioniert haben, sprechen sich jetzt - nach anfänglicher Zurückhaltung - auch immer mehr Vertreter der Rheinhauser CDU für solch einen Betriebshof aus. Nach den Vorstandsmitgliedern Michael Küsters, Sprecher der IG Eisenbahnsiedlung, und CDU-Ratsherr Klaus Mönnicks unterstützt auch Katharina Gottschling, stellvertretende Bezirksbürgermeisterin, diese Forderung.