Rund um Hombergs Brunnen
05.06.2011 | 22:07 Uhr 2011-06-05T22:07:00+0200
Zweimal hat der Bezirksbürgermeister Hans-Joachim Paschmann mit dem Hammer zugeschlagen, dann sollte das Fass schon angestochen sein. Es kam aber doch noch kein Gerstensaft aus dem Zapfhahn.
Also tat der Kommunalpolitiker noch ein paar beherzte Schläge und mit dem Fassanstich konnte er am Samstag um 13.05 Uhr das 33. Homberger Brunnenfest für eröffnet erklären. „Diesmal gibt es wenigstens einen Hammer und ich muss nicht mit der Handkante schlagen wie letztes Jahr“, freute sich Paschmann am Bierwagen des Homberger Werberings auf dem Fakir-Baykurt-Platz.
Warm werden am
Freitagabend
Die richtigen Brunnenfest-Fans waren aber schon vor der Eröffnung am Freitagabend vor der Bühne auf eben jenem Platz. Sozusagen zum „warm werden“ spielten einige Homberger Musikgruppen. Von den Lokalmatadoren gab es bis spät in den Abend eine Menge Cover-Rock zu hören. Gerade dadurch, dass viele die Musiker auf der Bühne aus ihrer Nachbarschaft kannten, feierten sie kräftig mit ihnen. Bis kurz nach 23 Uhr ging es dann auch am Samstagabend weiter.
Wie schon im Vorjahr hatte der Werbering die Rocker von „Glam Bam“ verpflichtet. In ihren glitzernden 70er-Jahre-Outfits mit schrillen Hüten und riesigen bunten Sonnenbrillen heizten sie dem Publikum ein. Als die Musik hier zu Ende war, ging es für viele in den Kneipen an der Ecke Moerser Straße/Augustastraße weiter.
Tagsüber ging es gemächlicher zu. Bei strahlendem Sonnenschein flanierten die Besucher durch die Alt-Homberger Fußgängerzone. „Fürs gute Wetter hat mal wieder das Bezirksamt gesorgt. Das ist in der Sondernutzung direkt mit drin“, so Hans-Joachim Paschmann bei der Eröffnung.
Trödler säumten beide Seiten der Augustastraße und auch viele Geschäftsleute waren mit einem Stand vor ihrem Laden dabei. „Wir haben hier ein absolut tolles Stadtbild zu bieten mit vielen Straßencafés“, lobte Christian Wetteborn, der Vorsitzende vom Homberger Werbering.
In diesem Jahr sind die Organisatoren den Besucherproblemen auf dem vorderen und hinteren Bismarckplatz mit einem neuen Konzept ausgewichen. Am Samstag fand dort gar nichts statt. Dafür hatten sich am Sonntag die Vereine aus dem Duisburger Westen hier versammelt, um mit dem „Tag der Vereine“ das Brunnenfest abzurunden.
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