Polizei löste Maiparty an der Tegge auf
02.05.2008 | 19:00 Uhr 2008-05-02T19:00:00+0200Über 300 Jugendliche betranken sich am See. Einsätze wegen Körperverletzung.
Dass ein See zwangsgeräumt wird, kommt auch nicht alle Tage vor. Am kleinen Toeppersee war es in der Nacht auf den 1. Mai soweit. Wie üblich hatten sich Jugendliche aus Rumeln-Kaldenhausen und Rheinhausen - die Polizei spricht von 300 bis 350, Anwohner von bis zu 500 - rund um den See versammelt, um mit viel Alkohol in den Mai zu feiern.
Die Betreiber der Wasserski-Anlage hatten bereits wohlweißlich auf eine eigene Veranstaltung verzichtet: „Das ist ja beim ,Tanz in den Mai' immer ausgeartet”, weiß Cheffin Anette König: „Jugendliche, die es mit dem Alkohol übertreiben, Jugendliche unter 16, die spät abends noch feiern wollen. Gerne auch beides gleichzeitig. Wir hatten das mit unserer Security zwar einigermaßen im Griff, aber Spaß macht so etwas nicht mehr. Also haben wir es dieses Jahr sein lassen.”
Reichlich Alkohol
Stattdessen „feierten” die Jugendlichen auf eigene Faust am Seeufer mit reichlich mitgebrachtem Billig-Alkohol. Die Betreiber der Wasserski-Anlage versuchten derweil ihren bereits für die heutige Drachenboot-Regatta hergerichteten Biergarten von ungebetenem und nicht all zu ordentlichem Besuch frei zu halten. „Sie können sich ja vorstellen, was so eine Biergartengarnitur für eine Anziehungskraft auf solche Leute hat. Sei es zum Sitzen oder fürs Lagerfeuer...” Gegen 20 Uhr wurde es ihnen erstmals zu bunt, und sie informierten die Polizei. „Die kamen dann mit einem Streifenwagen, haben es sich kurz angeguckt und sind wieder weg.”
Als es aber im Laufe des Abends zu vier Polizei-Einsätzen wegen Sachbeschädigung und Körperverletzung kam, beschloss man dann doch, die Open-Air-Party aufzulösen: Gegen 23.15 Uhr rückten die Beamten mit großem Aufgebot an und verwiesen die gesamte Festgesellschaft des Platzes. „Dem sind die Jugendlichen auch ohne größere Probleme nachgekommen”, so Polizeisprecher Achim Blättermann. „Allerdings haben sie ihr komplettes Leergut und sonstigen Unrat liegen gelassen. Der See sah aus...” Das bestätigt auch Anette König: „Kaputt gegangen ist zumindest bei uns nichts. War wohl doch gut, dass wir den Biergarten nicht aus den Augen gelassen haben. Aber was anschließend an Müll auf den Wiesen rund um den See rumlag, war nicht mehr feierlich.”
21:13
Joe , ich mache sofort mit wenn Du auch mitmachst , unsere heutige Jugend ist nicht schlechter oder besser als wir es waren , und mit Ordnungsbeamten liesse sich doch einiges erreichen , seh nicht alles gleich negativ und ich denke wenn gewisse Regeln eingehalten werden könnte das doch funktionieren , es käme zumindest auf einen Versuch an
20:07
Da bin ich ja gespannt ob Tim Tüttebell die Aufsicht macht und wie er 300 Jugendliche im Alkoholrausch bändigen will.
Ich glaube, das geht eher, wenn die Trainer der örtlichen Sportvereine, die Bezirks-Beamten, Bürgerverein, Elternschaft etc. dort mitfeiern. Nur dann werden die Jugendlichen sich zurück halten weil ja immer jemand da ist, der sie (er)kennt.
19:15
Nun Ich versteh die Jugendlichen , bei den Preisen in öffentlichen Lokalen ist es nicht verwunderlich , das hier etwas preiswerter gefeiert werden kann , allerdings sollte man in Irgendeiner Form , für ein gewisses Maß an Ordnung sorgen.vieleicht im nächsten Jahr mit einer Art Aufsicht ?