Politik will Friedrich-Ebert-Straße für Laster sperren
12.02.2010 | 17:09 Uhr 2010-02-12T17:09:00+0100
Weil sich trotz teurer Umgehungsstraßen am Verkehrsstrom nichts geändert hat, sei die Sperrung eine logische Konsequenz, sagen SPD, Grüne, Linke und Bürgerlich-Liberale. Chef-Stadtplaner Dressler soll bereits Kooperation in Aussicht gestellt haben.
Die Forderung ist fast so alt wie das Gewerbegebiet Logport: Die Friedrich-Ebert-Straße ist die Hauptverkehrsachse zur A40. Und weil auch die beiden mehreren Millionen Euro teuren Umgehungsstraßen, die L473n und die Osttangente, daran nicht wesentlich etwas geändert haben, will die Rheinhauser Bezirkspolitik am Donnerstag Nägel mit Köpfen machen: Die vierspurige Straße soll für den Schwerlastverkehr ab 7,5 Tonnen gesperrt werden. Eine Mehrheit ist sicher, weil SPD, Grüne, Linke und BL den Antrag gemeinsam gestellt haben.
Sie fordern die Verwaltung auf ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten, das den Verkehr entsprechend umlenkt. An der Finanznot dürfte die Sperrung nicht scheitern, weil dafür nur einige neue Schilder nötig sind. Erst vor wenigen Tagen hatte sich auch das Bürgerforum für die Sperrung ausgesprochen. Laut BL-Vertreter Karsten Vüllings hat der Planungsdezernent bereits zugesagt, einem entsprechenden Beschluss der Rheinhauser Politik folgen zu wollen.
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