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Markthändler wehren sich gegen Verlegung

07.11.2012 | 17:30 Uhr

Duisburg-Rheinhausen.   Kritik an Friemersheims neuer Mitte. Rudi Lisken: „Es fehlen Wasser, Strom und Toiletten“

Friemersheims sogenannte „neue Mitte“, so sie denn kommt, erhitzt weiterhin die Gemüter in dem Stadtteil. Wie beschrieben hatte ein CDU-Ratsherr die Verlegung des Marktes auf den Schulhof der ehemaligen Geestschule vorgeschlagen. Der Bauverein freut sich über die Idee, die SPD auch, sagt aber, dass sie diese bereits vor Jahren hatte und damit unter einem CDU-Oberbürgermeister (Adolf Sauerland) gescheitert sei (wir berichteten).

Jürgen Fritz, ehemaliger Ratsherr der SPD, erinnert sich noch gut an die Sitzung vor rund vier Jahren, als das Thema zur Sprache kam. „Ich hatte es bei einer Sitzung der Marktleute vorgeschlagen und damals viel Applaus dafür bekommen“, sagt das heutige Beiratsmitglied der Wirtschaftsbetriebe. Es habe wohl damals der falsche Mann den Vorschlag gemacht, mutmaßt er.

Die Arbeitsgemeinschaft der Kaufleute hat sich ebenfalls zu den Plänen in Friemersheim geäußert. In Person des Vorsitzenden Rudi Lisken sind sie erst einmal sauer darüber, dass sie überhaupt nicht zu den aktuellen Plänen befragt worden sind. Zu Ideen, die derzeit in der Politik diskutiert werden, haben sie eine klare Meinung: „Um Friemersheim an der Ecke Kaiser-/Geeststraße zu verschönern, könnten wir uns ganz bestimmt etwas anderes vorstellen.“ Der ehemalige Schulhof der Geestschule sei mit 1000 Quadratmetern Fläche für den Markt zu klein. „Zudem gibt es dort keinen Strom, kein Wasser und auch keine Toiletten.“ Was sagen überhaupt die Bürger? Wer sich in Friemersheim umhört, bekommt neben Zustimmung auch folgende Meinung zu hören: „Der Markt gehört auf den Marktplatz.“ Ein Teil der älteren Bevölkerung möchte keine Verlegung und dafür die Kaiser- und Geeststraße überqueren müssen. Zudem gebe es rund um die Kaiserstraße ein massives Parkproblem.

Daniel Cnotka

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