Liebeserklärungen an das Leben

Nach drei Jahren war es soweit: „basta“, eine der erfolgreichsten A-cappella-Gruppen Deutschlands, geht mit brandneuem Album und Programm auf große Deutschlandtournee. „Domino“ heißt der neue Streich, der auf dem Label Eat the Beat Music veröffentlicht wurde. Mit dem gleichnamigen Song präsentiert sich basta’s neuer Bass Arndt Schmöle dem Publikum auch im Duisburger Westen und zwar am Freitag, 24. April, um 20 Uhr in der Rheinhausen-Halle.

Was die Gäste von der Band aus Köln zu hören bekommen, ist wie gewohnt gleichermaßen komisch wie intelligent. William Wahl, Thomas Aydintan, Arndt Schmöle, René Overmann und Werner Adelmann gelten nicht zu Unrecht als ein der originellsten A-cappella-Formation Deutschlands. Ob sie als ihre eigene Vorband auftritt, im Lied „Der Mann, der keine Beatbox konnte“, das weltschlechteste Mundschlagzeugsolo aufführt oder in „Domino“ eine Kombination aus 1990er-Jahre-Mönchs-Pop und der Nacherzählung eines misslungenen Spieleabends darbietet – nichts ist vor basta’s Humor sicher.

Bei aller Komik sind es auch gerade die Zwischentöne, die bastas Lieder auszeichnen. So finden die Fans die Poesie in den Widrigkeiten des Lebens, in den kleinen Momenten, die so leicht übersehen werden. Es sind Liebeserklärungen an das Leben, die basta macht.

In der vergangenen Woche besuchten die fünf Musiker den Duisburger Zoo. Da sie große Fans von Koalas sind, führte ihr Weg direkt zu deren Gehege. Yiribana heißt das kleine putzige Wollknäuel, das die Herzen der Musiker im Sturm eroberte. Es wurde gestreichelt, geknuddelt und geschnuppert. „Sie riecht tatsächlich nach Eukalyptus“, wurde festgestellt - und wie weich das Fell ist.

Auf dem weiteren Streifzug durch den Zoo begegneten die Musiker noch den Flamingos. Hier wurde spontan der Song „Flaminco“ performt. Was bei den Zoobesuchern sehr gut ankam und auch den gefiederten Fans gut zu gefallen schien...

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