Licht aus auch im Westen

Christen und Muslime im Duisburger Westen lassen sich nicht gegeneinander ausspielen“, das schreibt Egbert Schäffer von Presse- und Öffentlichkeitsreferat des für den Duisburger Westen zuständigen Evangelischen Kirchenkreises Moers. Gegen das Auftreten von Pegida-Demonstranten würden am heutigen Montagabend auch im Duisburger Westen mehrere Kirchen nicht angestrahlt sein, darunter die Evangelische Kirche in Essenberg-Hochheide und die Evangelische Christuskirche in Rheinhausen. „Sie schließen sich damit dem Zeichen an, das Christen auf der anderen Rheinseite setzen, etwa mit der Marien- und der Salvatorkirche.“

In der Mitteilung des Kirchenkreises heißt es weiter: „Christen und Muslime beteten gemeinsam nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 und vor der folgenden Bombardierung Afghanistans, sie besuchen einander regelmäßig zu Festtagen, seit vielen Jahren gibt es den Arbeitskreis Christen und Muslime in Rheinhausen.“ Zum Neujahrsempfang am 8. Januar habe es ein gemeinsames Friedensgebet gegeben. Darin heißt es „Oh Herr, halte uns fern von Feindschaften, Fehden und Ablehnungen. Und die Versuche derer, die uns spalten wollen, lasse im Keim ersticken.“