Kritiker mussten draußen bleiben
07.11.2007 | 18:06 Uhr 2007-11-07T18:06:00+0100SPD hatte bei Bayer zur Inforunde geladen. Für einige war an der Werkspforte Endstation, Mitschreiben war untersagt.
Das geplante Kraftwerk in Uerdingen und die umstrittene CO-Pipeline sind zwei heiße Eisen. Der Duisburger SPD-Arbeitskreis für Energie und Umwelt wollte sich bei Bayer in Uerdingen informieren und hatte dazu auch Bürger eingeladen. Doch für einige Interessierte endete die Teilnahme vor dem Bayer-Tor. Dem bekannten Kraftwerks-Gegner Ulrich Grubert wurde der Zutritt verwehrt, ebenso einem Fraktionsmitglied der Krefelder CDU und zwei Krefelder Journalisten. Begründung: Sie hätten sich im Vorfeld nicht namentlich angemeldet. Grubert sprach gestern von einem „Eklat”. Denn Harald Jochums aus Hohenbudberg hatte sich zuvor wie gewünscht im SPD-Parteibüro mit zwei Personen angemeldet – aber nur seinen eigenen Namen genannt. Weil Grubert dann nicht auf der Liste stand, sondern nur Herr und Frau Jochums, war für Grubert an der Chemiepark-Pforte Endstation. Auch auf den Vorschlag, dass er sich jeder Äußerung bei der Veranstaltung enthalte, habe sich die SPD nicht eingelassen.
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