Konservative Eltern sind oft skeptisch
10.02.2012 | 19:15 Uhr 2012-02-10T19:15:00+0100Rheinhausen. Rheinhauser Religionswissenschaftlerin sprach beim „Arbeitskreis Christen und Muslime“ über Islam-Unterricht.
Neue Ansichten und Einsichten über Strukturen, Entwicklung und auch Inhalte des Islam vermittelte die Rheinhauser Religionswissenschaftlerin Lamya Kaddor beim traditionellen Neujahrsempfang des Arbeitskreises Christen und Muslime in Rheinhausen. Es wurde ein angeregter und anregender Abend im Gemeindesaal der evangelischen Erlöserkirche.
Zunächst erklärte die in Rheinhausen lebende Kaddor die schwierigen Strukturen der verschiedenen islamischen Gemeinden in Deutschland: „Hier fehlte ein Ansprechpartner für den Staat, um einen Islamunterricht in Schulen zu organisieren.“ Mittlerweile gebe es vier Verbände, die Vertreter in eine Kommission entsenden werden, um gemeinsam mit Vertretern aus Wissenschaft und Politik die Regelung für den Islamunterricht zu treffen. Die Konflikte dabei seien aber weniger religiöser Natur als vielmehr in der politischen Haltung der Herkunftländer zu finden.
Die seit 1999 in NRW eingerichtete Islamkunde in deutscher Sprache, so Khaddor, erfreue sich einer großen Attraktivität unter den Schülern. Er werde an 140 Schulen mit 80 Lehrkräften, darunter 20 Islamwissenschaftlern. Diese Islamkunde ist ein voll integriertes Unterrichtsfach: „Es gibt Noten, und wer eine Sechs auf dem Zeugnis stehen hat, der bekommt ein Problem.“ Es gebe nur etwa 3 Prozent Abmeldungen. Viele skeptische muslimische Eltern hätten sich erst überzeugen lassen müssen, dass eine Frau ohne Begleitung eines männlichen Geistlichen diesen religiös geprägten , aber profan gestalteten Unterricht halten dürfe und könne. „Ein Problem war, dass ohne jeglich religiöse Waschungen aus dem Koran gelesen wurde.“ Auch Textkopien aus diesem Heiligen Buch wurden von manchen zunächst nicht akzeptiert. Ein Grund für die Irritation unter vielen Muslimen sei die Autoritätsgläubigkeit: „Der Hodscha hat eine Vormachtstellung. Viele Gläubigen wissen wenig über Islam und Koran.“
Deutsch inder Moschee
Deshalb vertrauten sie den Aussagen: „Was der Hodsha sagt, hat Gültigkeit. Es ist ein Tabu, dem Hodscha zu widersprechen“. Eine Forderung für die Zukunft: Der Imam müsse deutsch sprechen. Und wenn er die Mütter seiner islamischen Gemeinde dazu auffordere, einen Deutschkurs in der Moschee zu besuchen, habe das eine positive Wirkung.
22:59
Vielleicht lief das bei Frau Kaykin ja ähnlich.
Sollte man im Auge behalten.
Wieso hält so eine Person weiter Vorträge.
19:05
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23:45
Islam-Unterricht in Deutschland? Wozu? Wir brauchen keine verfassungsfeindlichen Ideologien an den Schulen! Wie unglaublich tolerant und weltoffen diese Religion ist, kann man hier mal wieder nachlesen:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,814479,00.html
Da genügen drei wirklich harmlose Twitter-Nachrichten für ein Todesurteil! Man kann hierzulande nur dankbar auf die Knie fallen, dass man seine Meinung sagen darf, ohne dass ein Haufen religiös Gestörter einem deshalb nach dem Leben trachtet!