Kleiderausgabe und Gespräche

Pfarrer Heiner Augustin, Pastoralreferent Matthias Masuch und Diakon Stefan Ricken (v.l.) vor dem Ladenlokal an der Hochemmericher Straße in direkter Nähe zum Markt.
Pfarrer Heiner Augustin, Pastoralreferent Matthias Masuch und Diakon Stefan Ricken (v.l.) vor dem Ladenlokal an der Hochemmericher Straße in direkter Nähe zum Markt.
Foto: Privat
Was wir bereits wissen
Im Herbst soll die Arbeit in einem Ladenlokal starten. Ehrenamtliche werden gesucht

Duisburg-Rheinhausen..  Nach längerem Suchen ist es nun gefunden: ein Ladenlokal direkt in der Nähe des Rheinhauser Marktplatzes an der Hochemmericher Straße. Hier soll im Herbst etwas Neues entstehen: das „Rat- und Tat-Café“. Dort wollen ehrenamtlich engagierte Frauen und Männer dann gebrauchte Kleidung zum kleinen Preis und die Möglichkeit zu Gespräch und einem „guten Rat“ anbieten.

Entstanden ist die Idee aus dem Projekt „Offenes Ohr“, das vor einigen Monaten angelaufen ist. Jetzt will das „Offene Ohr“ näher zu den Menschen kommen und gleichzeitig auch eine handfeste Hilfe anbieten. „In Rheinhausen leben viele Menschen, die mit wenig Geld ihren Alltag bestreiten müssen, da wollen wir eine Plattform schaffen und konkret mit günstiger Kleidung helfen“, sagt Diakon Stefan Ricken von der Gemeindecaritas Duisburg-West.

Er begleitet gemeinsam mit Pfarrer Heiner Augustin (Evangelische Gemeinden) und Matthias Masuch (Katholische Gemeinde St. Peter) das ökumenisch angelegte Projekt. „Zum Zuhören und als Lotsen konnten wir schon Menschen gewinnen und qualifizieren, jetzt benötigen wir vor allem noch Helferinnen und Helfer für den Kleiderverkauf“, wirbt Ricken um ehrenamtliche Mithilfe.

Gesucht werden Frauen und Männer, die sich vorstellen können, einige Stunden in der Woche die gespendete Kleidung anzunehmen, zu sortieren und schließlich auch im Laden anzubieten und zu verkaufen. Freude am Kontakt mit Menschen, ein Händchen für Anziehsachen und eine menschliche Art sind gute Voraussetzungen für die Mitarbeit. „Wie genau der Laden geöffnet sein kann, das wissen wir erst, wenn wir die Gruppe der Ehrenamtlichen zusammengestellt haben“, meint Matthias Masuch. „Wünschenswert sind neben anderen Tagen auf jeden Fall die beiden Markttage, denn da ist auf jeden Fall Publikumsverkehr“, ergänzt Heiner Augustin. Beim Besuch des Ladens soll es auch einen Kaffee oder einen Tee geben, eben um zwanglos ins Gespräch zu kommen.

Interessierte Mitmenschen, die sich in dem Projekt gerne einbringen wollen, sind herzlich zu einem Informationsabend am Montag, 22. Juni um 19.30 Uhr in das noch leerstehende Ladenlokal an der Hochemmericher Straße 64 eingeladen. Telefonische Auskunft erteilt Stefan Ricken, 02066/4168418.