Hygiene-Mängel: „Bürger für Bürger“ wehrt sich

Rolf Karling, Geschäftsführer des Vereins „Bürger für Bürger“ reagiert auf die Diskussion um die hygienischen Zustände bei der Lebensmittelausgabe seiner Einrichtung: „Wir arbeiten seit 2007 im Bereich der Lebensmittelhilfe für Bedürftige. Im Rahmen dieser Tätigkeit erhalten bis zu 5000 Personen pro Woche Lebensmittel. Hierfür werden täglich zwischen zehn und 15 Tonnen Lebensmittelspenden eingesammelt, ehrenamtlich sortiert und zur Verfügung gestellt. Im gesamten Zeitraum seit Bestehen des Vereins gab es vier Verbraucherbeschwerden bei der Lebensmittelüberwachungsstelle. Diese wurden jeweils sofort mit der zuständigen Behörde ausgeräumt. Des weiteren führt das Amt für Lebensmittelüberwachung jährlich zwischen zwei und vier unangekündigte Kontrollen des Betriebes durch. Hierbei wurde nicht ein einziger grober Verstoß gegen die geltenden Lebensmittelverordnungen festgestellt.“

Beschwerden von Kunden würden sehr ernst genommen, zum Vorfall „Maus im Brot“ sagt Karling, dass so etwas absolut inakzeptabel sei. Und weiter: „Dass in der Einrichtung die Erlaubnis zum Rauchen besteht, ist durch die Lebensmittelüberwachung und das Ordnungsamt überprüft worden.“

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