„Hamlet und ich“ - Klassiker gehen immer

Klassiker gehen immer: Ein bisschen Blutbad, unglückliche Liebe und stets coole Sprüche - das sind die Erfolgsgaranten für eine fröhliche Abendunterhaltung. Aber Hamlet? Sicher: Irgendetwas ist faul im Staate, irgendetwas ist aus den Fugen geraten und irgendein Wahnsinn hat inzwischen Methode. Aber Hamlet? Ausgerechnet dieser dänische Drückeberger im Dauermonolog? „Hamlet und ich“ ist eine kreuzkomische, zugleich bitterböse Revue ab 15 Jahren über Hamlet und uns. Zu sehen am morgigen Freitag, um 20 Uhr, mit Hilmi Sözer und René Linke im Kom’ma-Theater Rheinhausen, Schwarzenbereger Straße.

Lindberghs Flug über den Atlantik

Am Samstag, 25. April, geht es dort um 17 Uhr weiter mit dem Stück „Der Tag, an dem die Welt zur Briefmarke wurde“, ein luftiges Abenteuer ab acht Jahre, gespielt und geschrieben von Helle Hensen und Martin Müllerhöltgen. Die Story: 20. Mai 1927 – New York – schlechtes Wetter, schlechte Sicht, schlechter Start. Charles Lindbergh wagt es trotzdem: Abheben zum ersten Flug über den Atlantik und damit in eines der größten Abenteuer der Menschheit. Auf seinem 33-einhalb-stündigen Flug hat Lindbergh nicht nur mit den Widrigkeiten der Natur und den Tücken der Technik zu kämpfen. Erschöpfung und Müdigkeit trüben seine Wahrnehmung und lassen ihn Geister sehen, die ihn in seiner Fantasie begleiten.

Am Sonntag, 26. April, wird wieder das Frühstück mit Jupp Prommenschenkel eingenommen. Die skurrile Comedy mit Manfred Lemmen und Gästen beginnt um 11 Uhr, Tickets können bestellt werden unter 0203/2838486. Ebenfalls am Sonntag gibt es um 15 Uhr „Stadt Land Baum“ von Alice Quadflieg zu sehen. Zwei Männer erzählen die Geschichte der zwei Freunde Fiete und Mortel. Mit Klängen und Geräuschen, begleitet von Musik werden die Zuschauer auf die Reisen der Hauptfiguren mitgenommen.