Guckt Hochemmerich wieder in die Röhre?
07.12.2010 | 16:59 Uhr 2010-12-07T16:59:00+0100
Wird es noch eine Förderung aus dem Topf „Soziale Stadt“ für Hochemmerich geben? Das fragt der Rheinhauser SPD-Fraktionschef Manfred Krossa jetzt vor dem Hintergrund, dass die Bundesregierung die Mittel für die Städtebauförderung drastisch gekürzt hat.
Die ehemals selbstständige Stadt Rheinhausen sei als klassische Arbeiterstadt heute mit den allgemein bekannten Strukturnachteilen belastet, so Krossa. Die jetzige Situation sei insbesondere durch die Schließung der Krupp-Hütte Rheinhausen eingetreten. Anders als bei den Stadtteilen im Duisburger Norden, habe es bisher keine Programme zur Aufwertung des Bezirks Rheinhausen. „Nun wird in einer aktuellen Vorlage der Stadt Duisburg mitgeteilt, dass für Rheinhausen Hochemmerich Mittel aus dem Projekt „Soziale Stadt“ beantragt wurden, die in Verbindung mit der EG DU zur Verbesserung der Stadtteilstruktur eingesetzt werden sollen. Doch die Freude dauerte nur kurz, denn die schwarz-gelbe Bundesregierung hat die Mittel des Projekts „Soziale Stadt“ drastisch von 95 Millionen Euro auf 28,5 Millionen Euro gekürzt“, so Krossa und fragt: „Schaut Rheinhausen wieder einmal in die Röhre?“
Nach Bekanntwerden dieser schlechten Nachricht habe die örtliche SPD sofort ihre zuständige SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas angesprochen, um zu erfahren welche Gegenmaßnahmen geplant sind. Dabei wurde bekannt, dass der Antrag der SPD-Bundestagsfraktion zur Rücknahme der Kürzungen durch Union und FDP abgelehnt wurde. Manfred Krossa: „Glücklicherweise gibt es ja noch den Petitionsausschuss des Bundestags. Heutzutage ist es für jeden einfach an einer Petition teilzunehmen.“ Der Deutsche Bundestag habe dafür einen Internetauftritt (https://epetitionen.bundestag.de) erstellt, über den jeder Bürger, an einer Petition mitzeichnen kann. Bis zum 10. Dezember können Bürger ihr Votum gegen die Kürzung unter der Petition „Bauwesen - Keine Kürzung der Mittel für Städtebauförderung vom 07.10.2010“ einlegen.
15:02
Man könnte noch mehr aufzählern: ein Highlight ist sicherlich das Speditionszentrum Logport zudem es keine vernünftigen Zufahrten gibt.
LKWs irren durch Hochfeld und Rheinhausen und die Motorradpolizei kassiert von Zeit zu Zeit ab. Was natürlich keine Lösung für das Problem ist, weil ein strukturelles und politisches Problem ist ohne auch nur einen Ansatz von Lösung.
14:01
# 2 - sehr guter Kommentar. Rheinhausen wird nun mal schlecht regiert und spielt in Duisburg planungstechnisch eh keine Rolle.
22:15
Habt ihr nicht mehr zu bieten als dummes Gequacke?? Rheinhausen besticht in Duisburg leider nur durch eines: Sie zerfleischen sich garantiert selbst, die Arbeit braucht sich niemand anderes machen .... deswegen wird das auch mit einer potenziellen Förderung hier niemals etwas werden.......
20:44
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09:48
Alles vorbei Tomduli........mal reinhören.Der Titel sagt alles!!!
08:22
@ Kopfschüttler
Wieso?
Wenn man von der Krefelder Straße aus kommt, hat man erst 10m 20 km/h, dann einen Zebrastreifen, dann 20m Spielstraße, dann 30m 20 km/h, dann einen Zebrastreifen und dann 50m 30 km/h! Und dann nennt man das Shared Places, da man ja die Rundreisen nach Holland irgendwie belegen muss ;-)
Das ist nun wirklich das absolute Gesellenstück der Bezirksvertretung Rheinhausen! Ich dachte erst den einzigen Kreisverkehr auf der Welt bei dem man nicht im Kreis fahren kann wäre nicht mehr zu schlagen, aber das was die uns da hingebaut haben ist der Gipfel!
Der Dank kommt bestimmt auch von den Geschäftsleuten, da die Kunden von der Duisburger Straße aus nun nicht mehr in die Innenstadt kommen! Wirklich gut durchdacht!
Ich bin mal wieder gespannt, wenn die Hobby-Politiker sich wieder wundern, dass sich kein neues Geschäft in Rheinhausen ansiedeln will :-)
07:41
Wenn die öffentlichen Mittel auch für so einen Schwachsinn wie am Rheinhausen Markt ausgegeben werden, dürften unsere hiesigen Politiker nicht mal über 1 Euro entscheiden.