Glunz-Areal: Öffentlichkeit ausgeladen
08.06.2010 | 17:08 Uhr 2010-06-08T17:08:00+0200
Die Zukunft des ehemaligen Spanplatten-Werks zwischen Homberg und Baerl bewegt die Gemüter. Wie berichtet gibt es Unternehmen, die sich auf dem Areal der Firma Glunz an der Rheindeichstraße ansiedeln wollen.
Der Altreifen-Verwerter Degema, aber auch die Firma BEC auf dem benachbarten Gelände von Schacht Gerdt wollten der Politik ihre Pläne in der kommenden Woche vorstellen. Dazu sollte es eine öffentliche Sondersitzung geben, wie es noch zuletzt in der Bezirksvertretung hieß. Doch jetzt wird das Gespräch erst einmal hinter verschlossenen Türen erfolgen. Die Öffentlichkeit wurde ausgeladen.
„Wir werden zunächst mit den Fraktionen diskutieren, was auf dem Gelände überhaupt machbar ist. Und dann werden wir überlegen, wie wir die Öffentlichkeit frühzeitig beteiligen können“, erklärte Bezirksbürgermeister Hans Joachim Paschmann gestern gegenüber der Redaktion.
Die planungsrechtliche Grundlage für einen Industriebetrieb an dieser Stelle ist ohnehin fraglich. Das Gelände ist als Gewerbegebiet ausgewiesen, das ehemalige Hornitex-Werk erhielt seine Genehmigung noch von der damaligen Stadt Rheinkamp. Offen ist, ob das Gelände für einen neuen Industriebetrieb erst umgewidmet werden müsste. Wie gestern aus Kreisen der Fraktionen zu hören war, soll es für eine solche Änderung des Flächennutzungsplans keine politische Mehrheit geben.
11:30
Homberg ist mit seiner Beton-SPD und ihren kranken Paschmann an der Spitze bestraft!
Hoffentlich merken die Bürger mal langsam, dass sie nur manipuliert und betrogen werden!
03:47
Mal sehen wer am 17.06. um 18:00 Uhr zum Homberger Rathaus kommen wird um gegen die Praxis der bürgerfeindlichen SPD-Herrschaft ein Zeichen zu setzen!
10:09
Diese interfraktionelle Sitzung, die uns BürgerINNEN ausschließt, ist für mich ein Feigenblatt, dass eine Art Parlamentarische Entscheidung vorgauckeln soll.
Im Privatgespräch mit unseren Vertreten wurde mir Angst und Bange. Ich bin froh, im Bürgerverein zu sein und zuversichtlich, dass letzlich uns der Klageweg vor dieser ökölogischen und ökonomischen Schandtat schützen wird!
Diese Fläche mit ihrer herausragenden Verkehrsabindung ist für einen Gerwerbepark bestens geeignet und nicht für eine Altreifenhalde!
HombergerINNEN tretet für euere Stadt ein!
14:39
Es wird „Gott sei Dank“ eng für diese Firma DEGEMA.
Die Bürger haben die Angaben der Firma hinterfragt und ihre rechtlichen Bedenken formuliert. Öffentlichkeit ist längst geschaffen und das kann kein nichtöffentliches Gekungel mehr verhindern.
Wenn ich als Beispiel einen Gedanken hier mal zitieren darf:
Gerichtsentscheidungen machen ja in vielen Bereichen mehr Realpolitik als viele unsere gewählten Vertreter, wie etwa das Kraftwerksurteil gezeigt hat!
Ob die uralten Genehmigungen und Pläne einer Stadt, die es nicht mehr gibt, für ein Sägewerk, das nicht mehr existiert, Basis für ein Werk, dass es noch nie gab, sein kann, ist zumindest fraglich.
12:46
Herr Paschmann, werden sie auch mit Herrn Busche diskutieren?
08:11
Es ist eine Unverfrorenheit den Bürger von Informationen aus erster Hand auszuschließen. Lieber Haesener, ich bin zwar auch ein Verfechter von Rechtstaatlichkeit, aber diverse Vorkommnisse in unserem Land und auch speziell in meiner Heimatstadt, lassen mich zumindestens gedanklich an eine Konfliktbewältigung a la francaise denken. Ich hätte sogar ein Auto zum Abfackeln! Das sind natürlich nur Gedankenspiele, als deutscher Michel entsprechen derartige Handlungen ja nicht meinem Naturell.
Je mehr man sich mit Politik beschäftigt, je mehr man Mechanismen durchschaut, desto mehr muss man kotzen!
23:43
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/west/Glunz-Areal-Oeffentlichkeit-ausgeladen-id3085584.html
Als Homberger Bürger wird mir angst und bange.
Was für ein Selbstverständnis wird hier deutlich, wenn die Öffentlichkeit von den Entscheidungen nur durch eine Art Hofberichterstattung informiert werden soll.
Entscheidungen, die unser Leben direkt beeinflussen!
Schon vergessen, es waren die geheimen Absprachezirkel der letzten Jahrzehnte, die unsere einst prächtige kleine Stadt an den Abgrund geführt haben und an deren Auswirkungen wir noch lange leiden müssen. Die Homberger Bevölkerung hätte schon früh Kun die rote Karte gezeigt.
Ohne sie gäbe es den Johannenhof und die Rheinpreussensiedlung längst nicht mehr und wir hätten noch mehr leer stehende Hochhäuser.
Der Bürgerverein und das Bürgerforum haben praktikable Vorschläge zu der zukünftigen Nutzung des Hornitex Geländes gemacht, lange bevor unsere Politik sich damit befasst hat.
Nun werden diese Bürger ausgeschlossen und müssen „draußen bleiben“.
Vielleicht muss der Bürger mittels Verwaltungsjuristen seine Vorstellungen der Zukunftgestaltung Hombergs einbringen.
Gerichtsentscheidungen machen ja in vielen Bereichen mehr Realpolitik als viele unsere gewählten Vertreter, wie etwa das Kraftwerksurteil gezeigt hat!
Ob die uralten Genehmigungen und Pläne einer Stadt, die es nicht mehr gibt, für ein Sägewerk, das nicht mehr existiert, Basis für ein Werk, dass es noch nie gab sein kann, ist zumindest fraglich.
21:09
Wo ist eigentlich das Bürgerforum einbezogen. Bei der weder politischen noch fachlichen Kompetenz der Bezirksvertretung Homberg muss man sich grösste Sorge um die Entwicklung dieser Fläche machen.