Freundeskreis Historisches Homberg besteht seit 30 Jahren

Freundeskreis Historisches Homberg blickte bei Jahreshauptversammlung auf 30 Jahre Vereinsleben zurück und bestätigte die Führungscrew um Udo Vohl im Amt.

Duisburg-Homberg..  Der Saal im Kultur- und Freizeitzentrum an der Augustastraße hatte sich schnell gefüllt, viele Mitglieder waren der Einladung zur Vorstandssitzung anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Freundeskreises Historisches Homberg gefolgt. Neben der Wahl des Vorstandes blickte der Verein samt Vorsitzendem Udo Vohl wie stets auf das vergangene Jahr zurück. Diesmal gab es auch einen Rückblick auf drei Jahrzehnte Freundeskreis Historisches Homberg.

Das vergangenen Jahr im Zeitraffer: Vereinsmitglieder besuchten das Stadthistorische Museum in Duisburg und der Weihnachtsmarkt am Schloss Raesfeld. Bei den Vorträgen gehörte einmal mehr der stellvertretende Vorsitzende Dirk Lachmann mit dem Thema „Denkmäler in Homberg“ zu den Referenten. Aber auch Hans-Jürgen Willems mit seinem Beitrag über den Karneval der Kolping-Familie in Homberg und Josef Lehmkuhl mit seiner Buchvorstellung „Das andere Duisburg“, sprachen vor den Homberger Heimathistorikern. Kai Gottlob, Geschäftsführer des Filmforums, präsentierte einen Film über den Bau der Friedrich-Ebert-Brücke.

Ein großer Erfolg war laut des Vorstands die Neuauflage der Homberger Flagge. Bestellungen für eine weitere Auflage können beim Archivar Reinhard Stratenwerth, 02066/8826, aufgegeben werden.

Was machte der Verein außerdem im vergangenen Jahr? Es wurden die Beschilderungen der Skulptur an der Ecke Duisburger-/Moerser Straße und am Alten Friedhof angebracht. Außerdem restaurierte der Verein – wieder einmal – das Schwert der Germania am Essenberger Kriegerdenkmal. Dieses wurde zum wiederholten mal von Randalierern zerstört, dank der Unterstützung des Essenberger Unternehmers Willi Schmitz konnten Schwert und Figur repariert werden.

Der Freundeskreis hat zudem mit der Erforschung des Judentums im Homberger Stadtgebiet begonnen (wir berichteten). Federführend hat Dirk Lachmann eine Thematik angestoßen, die in der Bevölkerung breiten Widerhall fand, schreibt der Freundeskreis. Es wurden diverse Interviews geführt, das Stadtarchiv hat zudem eine Zusammenarbeit angeboten.

Nach wie vor erhält der Freundeskreis von Mitgliedern und anderen Bürgern Unterlagen für das Heimatmuseum. Dank der Internetpräsenz erhält der Verein immer wieder Anfragen von Bürgern aus nah und fern, so auch aus Kanada und den Niederlanden. Die verschiedensten Gruppen besuchen das Heimatmuseum. Im Duisburger Jahrbuch ist der Verein stetig mit Beiträgen vertreten. „So auch mit einer Serie über das Homberger Druckereiwesen von Archivar und Buchdruckermeister Reinhard Stratenwerth, von dem auch der aktuelle Beitrag über die Homberger Feldgen-Brüder stammt.“

Vorsitzende im Amt bestätigt

Bei den Vorstandswahlen bestätigten die Mitglieder unter anderem Udo Vohl und Dirk Lachmann als Führungsduo. Nach der Jubilarehrung sahen sich die Mitglieder dann noch eine Multi-Media-Show mit dem Titel „30 Jahre Freundeskreis Historisches Homberg“ an. Dabei soll so manches „Ah“ und „Oh“ zu hören gewesen sein, etwa, wenn sich die Mitglieder auf 20 Jahre alten Aufnahmen erkannten. Man hörte Sätze wie „So lange ist das schon her?“ oder „Nää, wat waren wir da noch jung un schön“. Frohgelaunt löste sich die Runde erst spät am Abend auf. Nicht allerdings, ohne sich Fotos der letzten 30 Jahre angesehen zu haben...

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