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Franken wirbt im Radio mit Schleuderpreisen

30.12.2012 | 07:00 Uhr
Franken wirbt im Radio mit Schleuderpreisen
Auch in Kamp-Lintfort hat das Autohaus Franken einen Standort. Jetzt hat ein Opel-Händler aus Berlin Interesse an dem insolventen Unternehmen gezeigt.Foto: Bernd Lauter

Am Niederrhein. Wie wäre es mit einem neuen Opel? Günstig wie nie, aus der Insolvenzmasse. So ähnlich wirbt aktuell das insolvente Autohaus Franken im Radio. Offenbar sollen die noch auf dem Hof stehenden Corsas, Astras und Vectras schnell weg, um Platz zu schaffen für den neuen Investor. Dessen Name, es handelt sich um Opel Dinnebier aus Berlin, ist spätestens seit den Radiospots öffentlich.

Bestätigen wollte das Berlin-Brandenburger Unternehmen die Übernahme der Franken-Häuser in Moers, Rheinhausen, Kamp-Lintfort und Krefeld gestern nicht. Auch der Insolvenzverwalter Axel Schwentker aus Oberhausen war nicht zu erreichen. Branchenkenner sprechen indes davon, dass Dinnebier zum 1. Januar an den Niederrhein kommt, die bestehenden rund 180 Arbeitsplätze bei Franken auf ein Minimum reduzieren und später neue Mitarbeiter aufbauen will. Der Geschäftsführende Gesellschafter Bernd Franken soll das Unternehmen verlassen.

Die Berliner und Brandenburger Autohaus-Kette ist derzeit auf Expansionskurs, hatte bereits im vergangenen Jahr ein Opel-Haus in Berlin übernommen. Die Firma wurde 1987 von Uwe Dinnebier gegründet.

Zu der Autohaus-Gruppe gehören laut Branchenkreisen derzeit 28 Autohäuser mit insgesamt rund 700 Beschäftigten. Im vergangenen Jahr soll das Unternehmen rund 6000 Neu- und 2000 Gebrauchtwagen verkauft und einen Gesamtumsatz von 132 Millionen Euro erzielt haben.

Von Daniel Cnotka



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