Finanzamt Duisburg-West unter neuer Leitung

Unter neuer Leitung steht mit dem heutigen Tag das Finanzamt Duisburg-West: Christiane Gieß löst Michael Simonis ab, der die Behörde acht Jahre leitete und Ende dieses Monats in den Ruhestand geht. In einer Feierstunde bedankte sich Werner Brommund, Oberfinanzpräsident der Oberfinanzdirektion Nordrhein-Westfalen, bei Simonis für seine geleistete Arbeit. Über die neue Dienststellenleiterin sagte er: „Sie trägt durch ihre umsichtige und zielgerichtete Art dazu bei, dass ‚der Laden läuft‘, auch wenn es mal schwierig ist. Durch ihre Erfahrung im etwas kleineren Finanzamt Oberhausen-Nord lernt man zu improvisieren.“

Christiane Gieß begann ihre Laufbahn in der Finanzverwaltung im Jahr 1978 mit der Ausbildung im gehobenen Dienst. Anschließend studierte sie Jura an der Universität Köln und trat 1994 erneut – nun im höheren Dienst – in die Finanzverwaltung ein. Nach ihrem Einsatz als Referentin in der ehemaligen Oberfinanzdirektion Düsseldorf war sie als stellvertretende Dienststellenleiterin in den Finanzämtern Wesel und Duisburg-West tätig. Zuletzt war sie Vorsteherin des Finanzamts Oberhausen-Nord.

Mit der jetzigen Leitung des Finanzamts Duisburg-West übernimmt die 55-jährige Juristin die Verantwortung für 200 Beschäftigte und 15 Auszubildende. Das Steueraufkommen des Finanzamts betrug im Jahr 2014 insgesamt rund 740,5 Millionen Euro. Das Finanzamt Duisburg-West ist eines von 129 Finanzämtern in NRW. Die Steuereinnahmen der nordrhein-westfälischen Finanzämter beliefen sich im Jahr 2014 auf rund 112,1 Milliarden Euro. Bei der Behörde an der Friedrich-Ebert-Straße arbeiten 200 Beschäftigte (75 Prozent Beamte, 25 Prozent Tarifbeschäftigte), davon 81 Teilzeitbeschäftigte, zuzüglich 15 Nachwuchsbeamte in Ausbildung. Der Zuständigkeitsbereich des Finanzamts umfasst Rheinhausen, Homberg, Baerl, Rumeln-Kaldenhausen, Hochfeld, Wanheimerort, Kaßlerfeld, Neuenkamp und Ruhrort mit insgesamt rund 160.800 Einwohnern. Im Finanzamtsbezirk ansässig sind circa 11.600 Unternehmen, davon 306 Großbetriebe, 4104 Mittelbetriebe, 1658 Kleinbetriebe und 5532 Kleinstbetriebe.