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FDP nennt den Kreisel "eine Gefährdung des Straßenverkehrs"

01.02.2010 | 17:22 Uhr
FDP nennt den Kreisel "eine Gefährdung des Straßenverkehrs"

Rheinhausen. Wie die Autos vor der Brücke jetzt gelenkt werden, das sei „Undurchsichtig und ungewöhnlich”, sagt Thomas Wolters und will den großen Kreisverkehr vor der Brücke der Solidarität neu gestalten.

Beim Thema Kreisverkehr vor der Brücke der Solidarität lässt Thomas Wolters nicht locker. Bereits vor geraumer Zeit kursierte ein Video in einem Internetportal, in dem der Rheinhauser FDP-Bezirksvertreter die Verkehrsführung in dem riesigen Rund am Ortseingang kritisiert. Jetzt bringt der liberale Einzelkämpfer das Thema erneut auf die politische Tagesordnung.

Er will die Verkehrsführung im Kreisverkehr neu gestalten. Seine Begründung: Die jetzige Lenkung der Autos und Lastwagen stelle „eine Gefährdung des Straßenverkehrs” dar.

Ortsunkundige Autofahrer könnten trotz Fahrbahnmarkierung nicht deutlich erkennen, welche Spur zu Logport, und welche Fahrbahn in die Rheinhauser Innenstadt führt.

Und Autofahrer aus Hochfeld, die sich versehentlich auf der falschen Spur einreihen, werden gezwungen, wieder auf die Brücke der Solidarität zurück zu fahren. Markierungen auf der Straße würden zudem an einigen Stellen den verkehrsführenden rot-weißen Leitpfosten widersprechen, argumentiert Wolters. „Undurchsichtig und ungewöhnlich” sei diese Verkehrsführung, weshalb es „häufig zu Verunsicherungen und gefährlichen Situationen” komme.

Wolters fordert, dass der Kreisel durchgängig befahrbar wird, dass es eine Möglichkeit gibt, von der Margarethen- auf die Moerser Straße zu kommen, dass der Weg ins Zentrum deutlich gekennzeichnet wird und dass alle Fußgängerüberwege wie baulich vorgesehen entweder freigegeben oder entfernt werden.

Die Rheinhauser Bezirksvertretung wird über den FDP-Antrag am 18. Februar diskutieren. Ohnehin wird der größte Kreisverkehr im Duisburger Westen in den kommenden Jahren immer mal wieder Thema sein. Die Stadt rechnet damit, dass der Verkehr bis 2015 so stark anwächst, dass sich der Fluss in dem Kreisel nur über Ampeln regeln lässt.

Ingo Blazejewski

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