Experten überprüfen Freileitungen

In dieser Woche überprüfen Experten der Netze Duisburg GmbH in Zusammenarbeit mit der Westnetz GmbH die Freileitungen sowie Hochspannungsmasten in Homberg. Freileitungen, auch Überlandleitungen genannt, sind elektrische Leitungen, die sich nicht in der Erde, sondern zwischen Hochspannungsmasten in der Luft befinden. Ein weiterer Unterschied: Die einzelnen Leitungen haben keine Isolation, diese Funktion übernimmt die Luft dazwischen.

Freileitungen unterliegen besonderen Sicherheitsbestimmungen. Und das aus gutem Grund: Freileitungen sind im Vergleich zu normalen Kabelleitungen, die in der Erde liegen, täglich Wind und Wetter ausgesetzt. So werden aktuell die 3,5 Kilometer lange Freileitung sowie die insgesamt elf Hochspannungsmasten zwischen Winkelhauser Straße und Duisburger Straße in Homberg geprüft.

Zunächst wird bei den rund sieben Tonnen schweren Masten das Fundament, das Fachwerk, die Beschichtung sowie die Isolatoren auf Korrosionsschäden kontrolliert. Im Anschluss steht die Überprüfung der Freileitungen an.

Zum Hintergrund: Das Hochspannungsnetz der Netze Duisburg hat eine Gesamtlänge von über 100 Kilometern. Von diesen 100 Kilometern sind 3,5 Kilometer reine Freileitungen. Der Strom im Hochspannungsnetz hat eine Spannung von immerhin 110.000 Volt. In Umspannwerken wird der Strom auf 10.000 Volt und in weiteren Netzstationen in den Stadtteilen auf die vom Endverbraucher benötigte Spannung von 230 Volt transformiert.