Eine Hürde kippt um
06.02.2009 | 17:16 Uhr 2009-02-06T17:16:00+0100
Der Krefelder Rat hat die Veränderungssperre aufgehoben. Die Bürgerinitiative schmiedet ein breites Bürgerbündnis.
Eine Hürde für den Bau des Steinkohlekraftwerks in Uedingen ist am Donnerstagabend umgekippt: Der Krefelder Stadtrat beschloss, die Veränderungssperre für das fragliche Gelände aufzuheben. Dagegen votierten lediglich die Grünen und zwei parteilose Ratsvertreter.
Eine letzte Sicherheitsklausel brachten die Befürworter allerdings in der Entscheidung unter: Der Beschluss wird erst dann gültig, wenn Trianel und Currenta juristisch verbindlich erklären, dass sie die angekündigten Zugeständnisse (Einhausung des Kohlenlagers, etc.) auch umsetzen.
Norbert Bömer, Vorsitzender der Bürgerinitiative „Saubere Luft”, hat dieser Beschluss nicht mehr überrascht. Er habe sich abgezeichnet, als Trianel und Currenta vor Weihnachten die Liste mit Zugeständnissen vorgestellt hatten.
„Jetzt werden wir uns in die Niederungen des Genehmigungsrecht begeben”, so Bömer. Wenn die Pläne im März/April für sechs Wochen offengelegt werden, gelte es juristisch saubere Einwendungen auf die Reise zu bringen. Hintergrund: Der Klageweg kann später nur bei jenen Punkten beschritten werden, gegen die zuvor Einwände erhoben wurden. Bömer: „Da müssen wir unser juristisches Gesellenstück machen.” Die Vorbereitungen dazu laufen.
Neben den rechtlichen Feinheiten will die Bürgerinitiative Rückenwind aus der Bürgerschaft entfachen. So sollen möglichst viele Bürger dazu motiviert werden, Einwände zu erheben - was übrigens auch online möglich sei. Darüber hinaus möchten Bömer und seine Mitstreiter ein breites, parteiübergreifendes Bürgerbündnis schmieden. „Dafür gehen wir auf Vereine, Schulen und Kindergärten zu.”
14:32
sämtliche über die jahre verwöhnten bayer etc. -mitarbeiter, klammern sich an die mär vom arbeitsplatzerhalt in bezug auf den kraftwerksneubau, getreu dem motto augen zu und durch..., fangt mal an zu denken - willkommen in der freien wirtschaft...
21:03
dieses scheiß kraftwerk kostet nur arbeitsplätze denn niemand will sehen, dass dadurch 3 oder 4 kleine kraftwerke bei bayer geschlossen werden und gegen ein vollautomatisches ersetzt werden
18:11
Ich könnte mich jeden Tag kugeln wenn ich den Namen Norbert Bömer lese. Vergleichbar mit dem Spin... Hajo Klein der gesagt hat, wir können nicht gewinnen. Aber das Geld wurde verschleudert.
Herr Bömer das Kraftwerk wird gebaut und wenn Sie bei mir vorbei kommen kriegen Sie keinen Cent, weil auch Sie sagen,wir konnten nicht gewinnen. Hauptsache ich stand immer in der Zeitung wie Herr Klein.
22:13
Wisst Ihr was? Das ist mit zu blöd. Sollen doch die Leute hier bleiben, die Feinstaub mögen und meinen: Ähh, iss doch schön hier!
Jede Region braucht die Leute und Arbeitsplätze, die zu ihr passen! ... und tschüß