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Der erste Weihnachtsmarkt des Jahres...

25.10.2013 | 00:24 Uhr

Am Anfang, vor zehn Jahren, stand so ein bisschen das Problem, dem Kind einen Namen zu geben. „Wir haben uns dann entschieden, den Markt ,Weihnachtsmarkt’ zu nennen“, sagt Anita Terlinden. Zusammen mit ihrem Lebensgefährten Peter Kempken organisiert sie drei Wochen vor dem 1. Advent den wohl frühesten Weihnachtsmarkt des Jahres im Bezirk Rheinhausen. Termin: Samstag, 9. November, 13 bis 19 Uhr, und Sonntag, 10. November, 11 bis 18 Uhr. Angeboten werden an rund 20 Ständen ausschließlich Weihnachtsartikel, der Name ist also Programm, „wir sind eben kein Adventsmarkt, weil wir vor dem 1. Advent starten, und auch kein Martinsmarkt, weil wir keine Sachen zum Thema anbieten“, erklärt Terlinden.

„Noch nicht so übersättigt“

Der Markt auf dem Kempkenhof in Bergheim (Eichenstraße 1) erfreue sich gerade wegen des frühen Termins großer Beliebtheit, die Leute seien noch nicht so übersättigt von Glühwein und Co. Zudem würden sich die Besucher mit Dingen eindecken, die sie dann im Advent in der Wohnung aufstellen würden.

Die Werbetrommel rühren müssen Kempken und Terlinden übrigens nicht, 200 bis 300 Besucher kämen pro Tag auf den ehemaligen Bauernhof. Anfangs präsentierten um die zehn Aussteller ihre ausnahmslos handgefertigten Sachen, die Zahl hat sich in den zehn Jahren des Bestehens verdoppelt. „Unsere Kapazitätsgrenze ist jetzt erreicht.“

Ab Mai kümmert sich Anita Terlinden um die Akquise von Ausstellern, einige kämen jedes Jahr, ansonsten gelte es, für Abwechslung zu sorgen. Von Ende Oktober bis Ende November sind die Krankenschwester und der Pensionär dann mit Auf- und Abbau des Marktes rund um ihr Wohnhaus beschäftigt.

„Wir haben einfach Spaß an dem Weihnachtsmarkt, unser finanzieller Gewinn hält sich in engen Grenzen.“ So legen Terlinden und Kempken ihre Ausgaben für Genehmigungen und Nebenkosten wie den Strom auf die Händler um. Lediglich der Waffelverkauf beschere dem Paar einen kleinen Gewinn.



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