Der Biber will nicht nach Baerl

Das Land hat den Biber wieder in NRW angesiedelt. Nach wissenschaftlichen Feststellungen des Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Verbraucherschutz sind Schwerpunkte der heutigen Besiedlung der Eifel-Raum und der Kreis Wesel. Von da aus breite sich das Nagetier schnell aus. „Somit muss mit der Einwanderung des Bibers nach Duisburg, insbesondere nach Baerl täglich gerechnet werden“, heißt es in einer Anfrage der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Homberg/Ruhrort/Baerl. „Mit der Einwanderung des schützenswertes Bibers gehen aber auch erhebliche Probleme einher: So fällt der Biber Bäume und staut Fließgewässer“, gaben die Christdemokraten zu bedenken und fragten: „Ist die Stadt Duisburg auf die Einwanderung des Bibers vorbereitet? Wenn ja, in welcher Form?“

Die Antwort der Stadt: „Grundsätzlich würde eine Ansiedlung des Bibers in Duisburg begrüßt, da die Art naturgemäß in eine wasserreiche Landschaft wie das Stadtgebiet von Duisburg mit der landschaftsprägenden Rheinaue passt.“ Das heißt, dass das Tier wohl eher in Walsum heimisch werden könne, als etwa in Baerl, da hier keine entsprechenden Gewässer als Lebensraum zur Verfügung stünden. Dass das Tier womöglich Schäden anrichte, erwartet die Stadt allerdings nicht...