Damit die Geschichte nicht vergessen wird

„Die Margarethensiedlung - Heimat am Niederrhein“ - Unter diesem Motto will die Interessengemeinschaft Margarethensiedlung (IGMS) im Herbst ihre erste Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule (VHS) Duisburg-West durchführen. Ingrid Lenders, Vorsitzende der IGMS, fand bei ihrem Vorstand offene Ohren, als sie diesen Vorschlag unterbreitete. Und auch VHS-Leiterin Gabriele Petrick griff den Vorschlag begeistert auf.

Lenders: „Mir ist es persönlich ganz wichtig, dass die Geschichte der Margarethensiedlung nicht vergessen wird. Inzwischen wohnen Menschen in der Siedlung, die gar nicht wissen, dass es Krupp hier einmal gegeben hat, und dass die Siedlung durch das soziale Engagement Krupps entstanden ist.“ Jürgen Tholl, Martin Thomahsen und Sascha Bruchwalski (alle Vorstandsmitglieder) gehören der Arbeitsgruppe an, die Texte und Fotos aufarbeiten wird. Geplant ist ein theoretischer und ein praktischer Teil.

Begonnen werden soll im Jahr 1893 mit der Krupp-Ansiedlung in Rheinhausen. Weitere Themen sind: Geschichte von Krupp, Entstehung der Siedlung, Entwicklung der Siedlung, Denkmalschutz, Gründung der IGMS, Wandlung und Veränderungen sowie der heutige Stand.

Vier Veranstaltungen sind geplant

Nach der Theorie soll es einen Gang durch die Siedlung geben, bei dem die Teilnehmer Informationen vor Ort erhalten werden. Im Ganzen sind vier Veranstaltungen geplant, die vierteljährlich stattfinden sollen. „Uns ist bewusst, dass wir eine Menge Zeit in diese Arbeit investieren müssen, bis alles in trockenen Tüchern ist, aber wir möchten Geschichte nicht nur bewahren, sondern auch weitergeben und hoffen, dass sich genügend Teilnehmer anmelden werden.“