Das aktuelle Wetter Duisburg 19°C
Verkehr

CDU spricht von „Brand-Antrag“

04.01.2013 | 17:23 Uhr

Bezirks- und Ratspolitiker wollen mehr Parkplätze am Bahnhof in Friemersheim

Duisburg-Rheinhausen. „Brand-Antrag“ nennen die beiden CDU-Männer Klaus Mönnicks (Ratsherr) und Ferdi Seidelt (Fraktionschef Bezirksvertretung Rheinhausen) das Anliegen, das sie über die Bezirksvertretung dem Oberbürgermeister und der Fachverwaltung zukommen lassen wollen. Es geht um die Parkplatzsituation rund um den Rheinhauser Bahnhof in Friemersheim. Das Duo erklärt: „Dieser Bahnhof erfreut sich aufgrund seiner guten Anbindung an die umliegenden Großbahnhöfe Duisburg, Düsseldorf, Essen, Krefeld und Oberhausen einer immer größeren Beliebtheit. Eine Folge davon ist der immer größer werdende Bedarf an Parkflächen im näheren Umfeld.“ Die beiden fordern jetzt den Oberbürgermeister auf, die Verwaltung damit zu beauftragen, weitere für die Schaffung von Park & Ride-Parkplätzen geeignete Flächen zu ermitteln und – in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn – die entsprechenden Maßnahmen vorzubereiten. „Dieses ist aufgrund der drängenden Situation zeitnah zu erledigen.“

Als Begründung geben die CDU-Politiker an, dass durch die stetig steigende Zahl der Park & Ride-Kunden und das zu geringe Angebot an entsprechenden Parkplätzen immer mehr Parkplätze im öffentlichen Verkehrsraum blockiert würden. Und das von frühmorgens bis zum späten Nachmittag. „Dieses geschieht nicht nur im bahnhofsnahen Bereich auf der Windmühlen- und der Behringstraße, sondern auch in den kleineren Nebenstraßen wie der Robert-Koch- und Maiblumenstraße.“

„Belästigung für die Anwohner“

Dabei sei das Dauerparken, etwa vor Einfahrten und an Einmündungen der Nebenstraßen in die Behringstraße eine Dauerbelästigung der Anwohner und stelle zusätzlich eine erhebliche Unfallgefahr dar. Des Weiteren seien Windmühlenstraße und Maiblumenstraße über weite Strecken durch die geparkten Fahrzeuge nur noch einspurig zu befahren. „Ein Missstand ist, dass Anwohnerparken im öffentlichen Parkraum ganztägig kaum möglich ist.“ Zudem würden parkende Autos dafür sorgen, dass die Jungen und Mädchen der Sonnenschule und des Kindergartens nur mit großer Gefahr die Straßenseite wechseln können. „Es ist dort zu unübersichtlich“, sagen Seidelt und Mönnicks.



Kommentare
08.01.2013
15:13
CDU spricht von „Brand-Antrag“
von WinnieB | #2

Vielleicht sollte man auch mal daran denken, den Bahnhof besser an den ÖPNV anzubinden. Die 927 verjehrt dort nur stündlich und wenn man abends aus Krefeld kommt ist es schneller wenn man über den Duisburger Hauptbahnhof fährt, weil es keine vernünftigen Verbindungen nach Hochemmerich gibt.

05.01.2013
23:39
CDU spricht von „Brand-Antrag“
von Joe_Shortbone | #1

OB Link und die Verwaltung werden das "Problem" sicher mit den akutellen Ratsbeschlüssen zum Haushaltssicherungskonzept beantworten und die Parkraumbewirtschaftung entsprechend ausdehnen. Damit ist dann allen geholfen - außer den Anwohnern, ???-sei-Dank!

Aus dem Ressort
Friemersheimer Oktoberfest steigt in der „Villa Rheinperle“
Party
Interessengemeinschaft Friemersheimer Kaufleute und „Villa Rheinperle“ organisieren die dritte Auflage des Oktoberfestes in der Bliersheimer Villensiedlung. Mit dabei ist unter anderem Olaf Henning, Willi Girmes moderiert.
Ex-Pfarrheim in Duisburg-Hochheide gammelt seit Jahren vor sich hin
Schrottimmobilie
Das Gelände rund um das ehemalige Zentrum der Liebfrauengemeinde in Hochheide verwahrlost zusehends. Der Eigentümer hatte einst große Pläne, bisher ohne sichtbare Lösungen. Die Anwohner an der Dunkerstraße sind sauer – auch wegen der Obdachlosen, die das alte Pfarrheim zum Schlafen nutzen.
Schule machen mit Hindernissen
Schule
Zuwanderer und Flüchtlinge sorgen für Herausforderungen bei der Klassen-Zusammensetzung. noch ist nicht klar, wie viele Roma-Kinder nach der Schließung von In den Peschen weggezogen sind. Zudem gilt es, Kinder von Asylbewerbern unterzubringen.
Wenn der Füller zu teuer ist – Duisburger Gemeinden rüsten bedürftige Schulkinder aus
Schule
Seit fünf Jahren betreiben die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in Homberg und Rheinhausen zwei Schulmaterialkammern. 430 bedürftige Kinder werden allein in Homberg-Hochheide pro Jahr für die Schule ausgestattet. Wie das geschieht zeigt ein Besuch vor Ort.
Was bei der Loslösung Hombergs von Duisburg zu beachten ist
Separatismus
Das Rechtsamt der Stadt beantwortet Prüfauftrag zur vermeintlichen Loslösung von Homberg und Baerl. Um von Duisburg nach Moers wechseln zu können müssen mehrere politische Gremien zustimmen. Zudem muss ein Gesetz geändert werden.
Fotos und Videos
Rheinschwimmer auf der Durchreise
Video
Rheinschwimmer
So feierte Duisburg den WM-Sieg
Bildgalerie
Jubel und Autokorsos
Die besten Orte am Niederrhein
Bildgalerie
Ferien
Heavy Metal an der Mühle
Bildgalerie
Rage against racism