Bezirkspolitik bringt Gerdter Gewerbegebiet auf den Weg

Das ehemalige Glunz/Hornitex-Gelände an der Rheindeichstraße.
Das ehemalige Glunz/Hornitex-Gelände an der Rheindeichstraße.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Bezirksvertretung Homberg billigt einstimmig einen Bebauungsplan für das ehemalige Hornitex/Glunz-Gelände an der Rheindeichstraße in Gerdt. Hier soll ein Gewerbegebiet entstehen.

Duisburg-Homberg-Gerdt..  Wie erwartet hat die Homberger Bezirksvertretung den Bebauungsplan Baerl - „Gewerbegebiet Rheindeichstraße“ auf den weiteren politischen Weg gebracht. Auf dem ehemaligen Gelände der Firmen Hornitex und Glunz sollen sechs Lager- und Produktionshallen entstehen und laut des Projektentwicklers 250 bis 300 neue Jobs in den Bezirk bringen. Die CDU hatte trotz einiger Bedenken zugestimmt, so habe man den luxemburgischen Investor Alpha Industrial Holding noch nie vor Ort gesehen. Ebenso sei nicht klar, welche Firmen auf das Gelände ziehen würden. Am 2. März entscheidet der Stadtrat über das Projekt, das die Duisburger Firma Stüdemann Grundbesitz Entwicklung GmbH (SGE) im Auftrag entwickelt.

Die Bezirksvertreter gaben den weiteren Gremien und der Stadt mit auf dem Weg, dass das Projekt nur dann gelingen könne, wenn der Lkw-Verkehr im Sinne der Anwohner geregelt würde. Es müsse gewährleistet sein, dass die Laster aus dem Gewerbegebiet direkt auf die A42 fahren und nicht durch Baerl, Homberg und Ruhrort.

Ziel für das Gewerbegebiet ist es, so wurde es in der Sitzung ein weiteres Mal erörtert, dass dort keine unzulässigen Emissionen entstehen. Ein genereller Ausschluss aller Gewerbe, die unter das sogenannte Bundesimmissionschutzgesetz (BimSch) fallen, sei aber nicht möglich. Der Begriff beinhalte sehr viele Branchen, auch solche, die in dem neuen Gewerbepark gewünscht seien. Man habe in den entsprechenden Vorlagen andere Steuerungs-Instrumente erwähnt, so dass dort unter anderem kein Gefahrstofflager gebaut werden dürfe, hieß es aus der Verwaltung.