Atemlos durch die Manege

„Stars in der Manege, Menschen, Tiere, Sensationen“ - der bundesweit bekannte und traditionsreiche „Circus Paul Busch“ kommt nach Rheinhausen. Von Freitag, 20. Februar, bis Sonntag, 1. März, gastieren die Artisten, Clowns und Musiker des Familienunternehmens auf dem Bürgermeister-Johann-Asch-Platz Und tatsächlich, diesmal darf man besonders gespannt sein: Denn gerade bei den Hauptattraktionen „US-Todesrad“ und „Schwungseil“ werden die Zuschauer im 1200 Besucher fassenden Zirkuszelt sicher den Atem anhalten. Atemlos soll es auch durch das gesamte, rund zweistündige Programm gehen...

Der Zirkus Paul Busch ist nach eigener Angabe der einzig legitimierte Nachfahre der schon 1850 in Berlin gegründeten Zirkusdynastie Busch. Vor zwei Jahren verpachtete die Familie Busch ihren Namen an die Familie Henry Frank. Die Weltpremiere unter der neuen Leitung war 2013 im niedersächsischen Seesen. Heute präsentiert sich der „Circus Paul Busch - laut eigener Aussage als „Der feine Juwel am Circushimmel“, als ein Großzirkus mit rund 40 Mitarbeitern, Künstlern, Kaufleuten, PR- Personal für Tournee und Presse, Techniker für den Auf- und Abbau. Tierpfleger, Elektriker, Automechaniker und Restaurateure.

Akrobatik auf der Wolkenschaukel

Zu seinen Markenzeichen zählt der Zirkus vor allem seine spektakuläre Artistik am „Schwungseil“ und am „US-Todesrad“. Diese Nummern sorgen für Action im und über dem Manegenrund. Über seine Schwungseilnummer sagt Benito Frank-Busch: „Ich habe mir ein ganz besonderes seltenes Genre ausgesucht: das Schwungseil. „Cloudswing“ (Wolkenschaukel) nennt man auf den britischen Inseln das waagerecht, locker unter der Circuskuppel aufgehängt Hanfseil.“ Im Schwingen zeigt Frank gewagte Tricks mit spektakulären „Abfallern“ in den freien Raum.

Liebhaber von Tierakrobatik kommen bei der hauseigenen Freiheitsdressur mit Pferden oder der exotischen Kameldressur auf ihre Kosten. Für die humorvollen Momente sorgen Clowns mit Gags, Pointen und Situationskomik.

Das Zirkuszelt öffnet seine Pforten ab Freitag, 20. Februar, auf dem Bürgermeister-Johann-Asch-Platz, Ecke Lindenallee/Ecke Gerhart-Hauptmann-Straße. Freitags, donnerstags und montags gibt es jeweils eine Vorstellung um 16 Uhr. Dienstags und mittwochs ist spielfrei. Am Sonntag, 22. Februar, gibt es zwei Aufführungen, um 11 und 15 Uhr, am Sonntag, 1. März, dagegen nur eine um 11 Uhr. An diesem „Großen Muttitag“ haben alle Mütter übrigens freien Eintritt.

EURE FAVORITEN IN DIESER STUNDE