Weshalb die Duisburger am Sonntag wählen gehen sollen
29.06.2012 | 17:24 Uhr 2012-06-29T17:24:00+0200
Duisburg. Ein Wahlaufruf der beiden Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters in Duisburg.
In den letzten Monaten sind Sie mehrfach zur Wahl gegangen, leitet SPD-Kandidat Sören Link seinen Aufruf an die Duisburger ein. „Für dieses Verantwortungsbewusstsein gilt Ihnen unser großer Dank und tiefer Respekt. Jetzt bitten wir Sie noch ein Mal, am Sonntag zur Wahl zu gehen: wählen Sie zwischen uns zwei unterschiedlichen Kandidaten – wählen Sie Duisburgs neuen Oberbürgermeister. Unser Bundespräsident Joachim Gauck lässt übrigens keine Wahl ausfallen. In der Diktatur, in der er bis 1989 lebte, konnte er nicht frei wählen. Umso mehr freut er sich auf jede Wahl, an der er teilnehmen darf.“
Auch für Benno Lensdorf (CDU) ist das Wahlrecht ein hohes Gut für jeden Staatsbürger, das auch ausgeübt werden sollte. „Es gibt Länder, in denen Menschen wegen des Wahlrechtes, das sie nicht haben, ihr Leben aufs Spiel setzen. Um dem neuen Oberbürgermeister von Duisburg eine starke Legitimation zu verleihen, bitte ich Sie von Herzen, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen .“

15:08
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10:47
Wofür? Damit sich der nächste Drecksack die Taschen vollstopft und uns ausmistet? Schämt euch Duisburger,solche "Menschen" zu wählen!
Pfuideiwel
08:04
Die Wahlbeteiligung wird bei 40% liegen, für den einen springen dabei 25% und für den anderen 10% raus. Die restlichen 5% werden wohl ungültige Stimmen sein. Duisburg bekommt somit einen Oberbürgermeister, der nicht mit einem gutem Wahlergebnis rechnen kann. Ich glaub die Duisburger werden ganz Link wählen, wobei die meisten im Dorf bleiben und sich einen Lens schieben. Nicht das das ganze noch zur einer großen Lachnummer wird.
07:43
Einer wird es werden, aber man braucht keinen zu wählen.
Der "gefällt mir" Button fehlt leider!!!
16:20
Wählen ja - aber ungültige Stimme abgeben. Die CDU bedeutet für mich ESM, Fiskalpakt Bankenrettung, etc. - also auch kommunal nicht wählbar.
Die SPD bedeutet für mich Hartz 4, Minijobs und leider auch ESM, Fiskalpakt, etc.
Die meisten Parteien habe die Wähler im Stich gelassen. Wahlen sind zur Farce geworden!
08:01
Ich bin gegen eine ungültige Wahl, da die Zahl der ungültigen Stimmen immer unter den Teppich gekehrt wird. Was bekannt gegeben wird ist immer der Anteil an den gültigen Stimmen. Ein Zeichen ist so nicht zu setzen. Eine Wahlbeteiligung von unter 20% hingegen lässt sich nicht wegdiskutieren und auch nicht mit Wahlmüdigkeit abtun. Wenn nur eine verschwindet kleine Anzahl Bürger den OB wählen, fehlt ihm zwar nicht die juristische, doch aber auf jeden Fall die moralische Legitimität. Ein solcher OB kann zu keiner Zeit behaupten der OB der Duisburger Bürger zu sein.
07:29
@7: soso, keine Legitimation zu meckern. Wäre ja auch freie Meinungsäußerung.
Ich weiß schon ziemlich genau wen ich wähle, auch wenn ich fürchte, dass Sören Link es schafft.
21:31
Ungültige Wahl ist doch klar. Zeichen setzen ist das Motto................
20:53
Wen soll ich wählen. Ich habe mich bei der Wahl am 17. für einen Kandidaten entschieden, der nun nicht in der Stichwahl zur Wahl steht. Ich kann auch nicht entscheiden wer von den beiden "das kleinere Übel" wäre!
Für einen Neuanfang Duisburg kam für mich nur ein "Pateiloser" in Frage. Mit diesen beiden kann ich nichts anfangen!
20:43
Die Duisburger müssen am Sonntag wählen, und zwar Kreuzchen bei beiden Kandidaten. Nur so kann man sagen, dass beide Kandidaten nicht gewünscht sind. Wer sich dezidiert für einen Kandidaten entscheidet, wird seine guten Gründe haben, allerdings später keine Legitimation zu meckern.