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Wer wird Millionär

"Wer wird Millionär" - Duisburgerin stand auf dem Schlauch

01.03.2016 | 15:51 Uhr
Foto: RTL

Essen/Köln.  Die Duisburger Studentin Kira Potschka sorgte bei "Wer wird Millionär" für beste Unterhaltung - weil sie bei vielen Fragen auf dem Schlauch stand.

Obwohl sie sich bei vielen Fragen schwer tat, sorgte die Duisburger Studentin Kira Potschka am Montag bei "Wer wird Millionär" für beste Unterhaltung. Kaum eine Kandidatin dürfte bei Günther Jauch so sehr auf dem Schlauch gestanden haben, wie Potschka. Dabei hatte die junge Frau sogar ein spezielles Paar Schuhe als Glücksbringer mitgebracht: „Die Schuhe trage ich immer, wenn ich betrunken bin. Weil dann macht man sich keine Gedanken mehr und dann kann man dat", sagte die selbstbewusst-flapsige Blondine.

Wer wird Millionär?
Jauch stellt BVB-Fan 1000-Euro-Frage, die Schalke veräppelt

Ausgerechnet der Hagener BVB-Fan Benedikt Wetzel musste in der Sendung "Wer wird Millionär" eine Frage beantworten, die die Schalker nicht erfreute.

Dass diese Annahme falsch war, zeigte sich spätestens bei der 300-Euro-Frage: „Was wird heute zunehmend im übertragenen Sinn immer noch angesetzt, wenn man auf jemanden massiv Druck ausübt: A: Fingernägel; B: Zehendübel; C: Daumenschrauben; D: Fußnieten“

"Wer wird Millionär" - Kandidatin nimmt bei 300 Euro ersten Joker

Potschka wollte einen Joker nehmen, wovon Günther Jauch ihr aber zunächst abriet: "Bei 300 Euro?". Nachdem Potschka lange und ziellos überlegt hatte, änderte Jauch seine Meinung und setzte ein verschmitztes Lächeln auf: „Ich korrigiere mich. Nehmen sie den Joker!“ Potschka entschied sich für den Publikumsjoker. Immerhin 98 Prozent der Anwesenden wussten die richtige Antwort, C:Daumenschraube. Potschkas flapsige Reaktion: „Na, wat isn dat?“ Letztlich entschied sie sich dann für die Daumenschraube, ein mittelalterliches Folterinstrument, und holte die 300 Euro.

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Doch schon bei der 500-Euro-Frage geriet die Studentin erneut ins Schlingern. Günther Jauch wollte wissen, welchen Käse man im Supermarkt findet. Zur Wahl standen „liver Pool“, „shef Field“, „birming ham“ oder „man Chester“. Ohne genaue Begründung entschied sich die Studentin für die richtige Antwort, C: man Chester. „Völlig sinnfrei“, kommentierte der sichtlich gut unterhaltene Jauch. Potschka gab sich zunächst erleichtert: „Ich habe gesagt, Hauptsache ich blamiere mich hier nicht.“

"Wer wird Millionär"-Kandidatin: "Kontodaten sind immer interessant"

Die folgenden zwei Fragen beantwortete die Studentin souverän, bevor sie bei der 4000-Euro-Frage erneut auf dem Schlauch stand: „Was war Anfang Februar nicht nur in den USA von großem Interesse? A: Postleitzahl von Texas; B: Mailadresse von Michigan; C: Vorwahl von Iowa; D: Kontodaten von Florida“. Potschka glaubte zunächst, die richtige Antwort zu kennen, D: Kontodaten von Florida. Ihre Begründung: "Kontodaten sind immer interessant." Erst der 50/50-Joker rettete die Studentin vor der Pleite: "Ahh, Wahlen." Potschka entschied sich für die richtige Antwort, C: Vorwahl von Iowa. Die Antwort bezog sich auf die erste Vorwahl zur US-Präsidentschaft , die Anfang Februar in Iowa statt fand.

Auch mit der 8000-Euro-Frage hatte die Studentin kein Glück. Jauch wollte wissen: "Worin werden manchmal Leckereien serviert? A: Olivenboot; B: Pralinenkahn; C: Kaviarschiff; D: Erdnusskutter". Weil sie die Antwort nicht wusste, rief Potschka ihren Vater an, der aber ebenfalls auf dem Schlauch stand. "Tja, das hab ich dann wohl von meinem Vater", scherzte die Studentin. Kurze Zeit später glaubte sie, die richtige Antwort zu wissen: "Gibt es nicht diese Automaten, wo etwas rauskommt? Erdnusskutter?" Obwohl Potschka wenig später den richtigen Riecher hatte und zu Antwort A: Olivenboot tendierte, stieg sie aus.

Spott und Hohn ergießen sich über "Wer wird Millionär"-Kandidatin

Es ist leicht über andere Menschen zu urteilen, wenn man einen kleinen Ausschnitt aus dem Leben einer anderen Person...

Posted by Kira Potschka on Monday, February 29, 2016

In den sozialen Netzwerken ergossen sich anschließend Spott und Hohn über die junge "Wer wird Millionär?" -Teilnehmerin. "Dumm, dümmer, Kira", twitterte eine Nutzerin. "Nicht die Sendung wird schwerer, sondern die Teilnehmer dümmer", meinte ein anderer Nutzer. Kira Potschka wehrte sich in einem Statement bei Facebook gegen den Spott aus dem Netz: "Es ist leicht über andere Menschen zu urteilen, wenn man einen kleinen Ausschnitt aus dem Leben einer anderen Person mitbekommt", schrieb sie dort und ergänzte: "Ich bin schockiert über so viel Böswilligkeit." (fel)

15 Fragen zum „Wer wird Millionär“-Sieg

 

Kommentare
03.03.2016
22:09
"Wer wird Millionär" - Duisburgerin stand auf dem Schlauch
von shanachie | #7

Die war aber auch selten dämlich. Hätte Jauch sie gelassen wäre sie bei 300 Euro weg gewesen.

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"Wer wird Millionär" - Duisburgerin stand auf dem Schlauch
"Wer wird Millionär" - Duisburgerin stand auf dem Schlauch
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http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/wer-wird-millionaer-duisburgerin-stand-auf-dem-schlauch-id11612171.html
2016-03-01 15:51
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