Wer bezahlt was bei der häuslichen Pflege?

Wer einen Angehörigen zu Hause pflegt, leistet viel. Neben der eigentlichen Pflege, die oft ohne Vorkenntnisse aufgenommen wird, sind große organisatorische Aufgaben zu bewältigen. Zahlreiche Anträge müssen gestellt, ganze Wohn- und Lebenssituationen umgestaltet werden. Und immer wieder stellt sich die Frage: Wer bezahlt was? Der Ratgeber „Pflege zu Hause organisieren“ der Verbraucherzentrale NRW gibt Angehörigen einen umfassenden Leitfaden an die Hand.

Beginnend beim unverzichtbaren Antrag auf Pflegeleistungen und der Überlegung, ob die Betreuung zu Hause wirklich leistbar ist, führt der Ratgeber durch Vorbereitung und Alltag der Pflege. Er nennt zuständige Stellen für finanzielle Leistungen sowie fachlichen Rat und erläutert rechtliche Aspekte etwa von Vollmachten und Versicherungen. Zudem klärt er auf über Regelungen für Berufstätige wie die gehaltslose Pflegezeit oder die gehaltsreduzierte Familienpflegezeit. Praxistipps für die eigentliche Pflege und Hilfen für den Umgang mit Konflikten und emotionalen Belastungen durch die Pflegesituation runden das Angebot ab.

Der Ratgeber kostet 9,90 Euro und ist in der Beratungsstelle Duisburg, Friedrich-Wilhelm-Straße 30, erhältlich. Für zuzüglich 2,50 Euro für Porto und Versand wird er auch nach Hause geliefert.

Bestellmöglichkeiten: Online-Shop: www.vz-ratgeber.de, Telefon: 0211/3809-555, E-Mail: ratgeber@vz-nrw.de, Fax: 0211/3809-235, Post: Versandservice der Verbraucherzentralen, Himmelgeister Straße 70, 40225 Düsseldorf.