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Weniger Verkehrsunfälle

02.03.2009 | 15:35 Uhr

Eine unter dem Strich erfreuliche Entwicklung zeigt die Verkehrsunfallstatistik 2008.

 Getrübt wird sie allerdings durch die Zahl von neun Verkehrstoten. Insgesamt wurden von der Duisburger Polizei 14 059 Verkehrsunfälle aufgenommen – ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 1.076 Unfälle oder 7,1 Prozent.

Von der Gesamtzahl sind 9485 dieser Unfälle der Kategorie 5 zuzuordnen: Niemand wurde verletzt, alle Fahrzeuge blieben fahrbereit und es lagen keine Straftatbestände vor. Bei den übrigen Verkehrsunfällen verunglückten insgesamt 1673 Personen (minus 142 Verletzte oder 7,8 Prozent).

Die Zahl der Leichtverletzten fiel auf 1387 Personen (minus oder 7,9 Prozent). Schwer verletzt wurden 277 Verkehrsteilnehmer (minus 23 oder 7,7 Prozent). Neun Personen wurden bei Verkehrsunfällen getötet. Die im Vorjahr zurückgegangene Zahl der schwer verletzten Kradfahrer ist im Jahr 2008 mit 26 Verletzten wieder leicht gestiegen; zwei Kradfahrer wurden bei Verkehrsunfällen tödlich verletzt.

Insgesamt 194 Kinder (zu 203 Kindern im Vorjahr) verunglückten 2008 im Straßenverkehr; dies entspricht einem Rückgang um 4,4 Prozent. Ein Kind verunglückte tödlich.

Junge Erwachsene (18 bis 24 Jahre) verunglücken nach wie vor überproportional im Verhältnis zu ihrem Bevölkerungsanteil, wobei nach einem Anstieg im Vorjahr jedoch wieder ein Rückgang auf insgesamt 236 Verunglückte dieser Altersgruppe zu verzeichnen ist.

Die Zahl der verunglückten Senioren ist nach einem kontinuierlichen Anstieg im Jahr 2008 gefallen; es verunglückten 209 (242) Senioren, ein Rückgang um 13,6 Prozent. Drei Personen dieser Altersgruppe erlitten dabei (als Fußgänger) tödliche Verletzungen.

Leicht gestiegen ist zwar die Aufklärungsquote bei Verkehrsunfallfluchten mit Verletzten (plus zwei Prozent), doch im Vergleich zu 15 anderen Polizeipräsidien landet Duisburg auf dem drittletzten Platz. Pressesprecher Ramon van der Maat: „Daran werden wir arbeiten.” Allerdings gelte auch, dass im Vergleich zu anderen Städten die Chance, Opfer einer Verkehrunfallflucht in Duisburg zu werden, relativ gering sei. Allerdings sei eben die Chance, den Verursacher zu ermitteln gering. wi

Alfons Winterseel

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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