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Immobilienmarkt

Weniger Grundstücke verkauft

12.02.2010 | 16:26 Uhr

Die Krise hat den Duisburger Grundstücksmarkt erreicht: 2009 wurden mit 3200 Kaufverträgen rund zwölf Prozent weniger als im Vorjahr abgeschlossen.

So wenig Vertragsvorgänge hat die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses in der Stadt Duisburg letztmalig in den Jahren bis 1997 registriert. Auch der Geldumsatz liegt mit rund 544 Mio Euro auf einem deutlich niedrigeren Niveau als in den vergangenen Jahren.

Der Umsatz mit unbebauten Grundstücken war 2009 uneinheitlich. Insgesamt wurden mehr Ein- und Zweifamilienhausgrundstücke sowie Mehrfamilienhausgrundstücke mit einem insgesamt größeren Flächen- und Geldumsatz registriert. Ein unbebautes Ein- und Zweifamilienhausgrundstück kostete im Durchschnitt 89 000 Euro bei einer Grundstücksfläche von 413 Quadratmeter.

Der Trend im Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser geht im gesamten Stadtgebiet zu größeren Grundstücken. Nachdem in den vergangenen drei Jahren neuerstellte Ein- und Zweifamilienhäuser auf bis zu etwa 260 qm großen Grundstücken nachgefragt waren, lagen dies Grundstücksgrößen 2009 durchschnittlich bei 285 qm.

Neue Ein- und Zweifamilienhäuser kosteten mit durchschnittlich 243 000 Euro 13 000 Euro mehr als 2008.

Die Tendenz der Kaufpreise bei Weiterverkäufen von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie auch bei Mehrfamilienhäusern ist insgesamt sinkend.

Der Bereich der Wohnungs- und Teileigentume hat sich 2009 weiterhin stabil gezeigt: Die durchschnittlichen Kaufpreise pro qm Wohnfläche sind im gesamten Stadtgebiet nahezu konstant geblieben. Eine Neubauwohnung kostete in einer guten Wohnlage 2240 Euro/qm Wohnfläche und in einer mittleren Wohnlage 1800 Euro/qm Wohnfläche.

Die Käufer von Miethäusern und gemischt genutzten Objekten zeigten sich vorsichtig. Durchschnittlich sind die Kaufpreise dieser Objektarten gesunken, was sich in den Liegenschaftszinssätzen, die um rund 0,5 % auf 6,25 % für Mietwohnobjekte und 7,75 % für gemischt genutzte Objekte gestiegen sind, ausdrückt. Für Miethäuser wurde durchschnittlich nur noch das 10,4-fache der Jahresnettomiete gezahlt.

Auf der Grundlage der 2009 getätigten Immobiliengeschäfte hat der Gutachterausschuss für Grundstückswerte jetzt den Grundstücksmarktbericht 2010 und die Bodenrichtwerte zum Stichtag 1. Januar 2010 beschlossen.

Willi Mohrs

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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