Weniger Erstklässler in Duisburg

Die Zahl der  Erstkläßler in Duisburg geht leicht zurück. Unser Bild zeigt den ersten Schultag an der  GGS Hebbelstraße in Duisburg Neudorf - Klasse 1a im September 2013 mit Eric und Bennet.
Die Zahl der Erstkläßler in Duisburg geht leicht zurück. Unser Bild zeigt den ersten Schultag an der GGS Hebbelstraße in Duisburg Neudorf - Klasse 1a im September 2013 mit Eric und Bennet.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Die Zahl der Erstklässler in Duisburg geht zum nächsten Schuljahr leicht zurück. Sechs Grundschulen können für 2015/16 nur eine Eingangsklasse bilden.

Duisburg.. Die Zahl der Kinder, die im Sommer an den 76 städtischen Duisburger Grundschulen eingeschult werden, sinkt im Vergleich zum Vorjahr um 50. Insgesamt gibt es laut Einwohnerstatistik 4182 i-Männchen. „Alle Anmeldungen einschließlich der Elternwünsche auf gemeinsames Lernen konnten auf die Duisburger Grundschulen verteilt werden“, teilte die Verwaltung dem Schulausschuss in seiner Sitzung am Freitag mit.

Insgesamt wurden zum Abschluss des Anmeldeverfahrens 3919 Kinder aufgenommen. Die Differenz von 263 Erstklässlern ergibt sich aus den rund 100 Kindern, die eine Förderschule besuchen werden und jenen, die vom Schulbesuch zurückgestellt wurden, erklärt das Amt für schulische Bildung. Außerdem seien zum Abschluss des Anmeldeverfahrens noch nicht alle Kinder angemeldet gewesen.

Größter Jahrgang in Huckingen

Die Umsetzung der Inklusion – des gemeinsamen Lernens von Kindern mit und ohne Behinderungen – greift zum nächsten Schuljahr verstärkt auch in den Grundschulen. Insgesamt wurden laut Verwaltungsstatistik insgesamt 96 Kinder mit Förderbedarf in den Regelgrundschulen angemeldet.

Bis zu vier Kinder mit Förderbedarf werden dann in einer Grundschulklasse unterrichtet. So wird es etwa in der Gemeinschaftsgrundschule Mevissenstraße in Rheinhausen sein. Sie wird mit 81 Anmeldungen im ersten Jahrgang dreizügig sein, zwölf Kinder sind für das „gemeinsame Lernen“ angemeldet.

Grundschulen können bald keine Eingangsklasse bilden

Dennoch wird die sinkende Schülerzahl wohl schon bald dazu führen, dass Grundschulen keine Eingangsklasse bilden können. Sechs sind schon im Schuljahr 2015/16 nur einzügig: Unter den Kastanien (Walsum, 22 Schüler), Gartenstraße (Hamborn, 25), Nombericher Str. (Meiderich/Beeck, 29) Wrangelstr. (Mitte/26), Im Reimel (Süd, 23) und Am Lindentor in Serm, die mit 13 Erstklässlern die geringste Anmeldezahl aufweist, allerdings über einen Schulverbund mit der Mündelheimer Grundschule Im Reimel geführt wird.

Die größte Grundschule im Stadtgebiet ist im ersten Jahrgang die Huckinger GGS Albert-Schweitzer-Straße, die 91 Kinder in vier Klassen aufnimmt, gefolgt von der GGS Bilsestraße in Hamborn, die mit 84 i-Männchen als einzige weitere Schule vierzügig wird. Die meisten Erstklässler kommen aus dem Bezirk Mitte (792) gefolgt von Hamborn (666) und Rheinhausen (619.