Weltklasse vor vollem Haus
06.02.2009 | 14:48 Uhr 2009-02-06T14:48:00+0100
„Ausverkauft.” Dies erfuhren die Klassik-Fans beim letzten Philharmonischen Konzert in der Schlange an der Abendkasse.
Wie Dr. Alfred Wendel, Intendant der Duisburger Philharmoniker, verrät, wird es beim nächsten Konzert erneut eine ausverkaufte Mercatorhalle geben. Wendel: „Wir überlegen, ob wir unser Programm ausweiten.”
Als Reaktion auf die steigenden Resonanz könnten neue Konzertreihen das Angebot erweitern. Sollte es weiterhin so gut laufen, müsste man sogar darüber nachdenken, die Reihe der „Meisterkonzerte” mit internationalen Top-Stars wieder zu beleben. Aber auch über ein drittes Philharmonisches Konzert (bisher immer jeweils zwei) wäre eventuell zu diskutieren.
Das große Interesse an den Konzerten, die in der neuen Mercatorhalle mit ihrer sehr guten Akustik eine starke Aufwertung erfahren haben, beruhe aber auch auf der weiter gestiegenen Qualität der musikalischen Darbietungen. Wen del: „Das Orchester hat sich enorm entwickelt.” Dabei sei Generalmusikdirektor Jonathan ein „enorm charismatischer Sympathieträger”.
Die gestiegene Resonanz sei aber auch Ergebnis einer „guten Programmgestaltung”. Wendel: „Die Leute kommen von sehr weit her. Darunter auch aus Köln oder vom Niederrhein, wo wir sogar noch mehr Publikum erreichen können.”
Wie Wendel betont, sei das künstlerische Betriebsklima in den Reihen der Philharmonie und ihrer Mitarbeiter sehr gut. Es werde im Orchester „an allen Fronten mit großer Begeisterung gearbeitet”. Was natürlich „erheblich mehr Arbeit macht als in früheren Zeiten”. Wendel lobte auch die Zusammenarbeit mit dem WDR, dessen Sinfonieorchester hier wieder am 25. April zu Gast sei. Die Präsenz des Senders sei für alle Beteiligten sehr wichtig.
Nach Aussage von Alfred Wendel werden sich die Duisburger Philharmoniker auch außerhalb ihrer schönen Mercatorhalle mit zahlreichen Aktiväten präsentieren. So seien auch Aufritte im Programm der Kulturhauptstadt 2010 und beim Traumzeit-Festival geplant. Hier sei es eine „Super Idee” gewesen, als Nachfolger von Wilfried Schaus-Sahm Tim Isfort mit der Leitung des Festivals zu beauftragen. Dieser habe „gute Kontakte” und sei als innovativer Planer für die Duisburger Kulturlandschaft von großem Wert.

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