Weitere Brandschutzmängel - kleiner Saal der Mercatorhalle bleibt geschlossen
21.11.2012 | 11:23 Uhr 2012-11-21T11:23:00+0100
Duisburg. Sicherheitsbedenken haben die Stadt Duisburg davon abgehalten, den kleinen Saal der Mercatorhalle am Mittwoch wieder freizugeben. Der Grund dafür sind weitere Brandschutzmängel, die entdeckt wurden. Einen Tag zuvor hatte die Stadt die Wiedereröffnung noch groß verkündet.
Der kleine Saal der Mercatorhalle bleibt nun doch weiter geschlossen. Dies hat die Stadtverwaltung kurzfristig beschlossen, nachdem bekannt wurde, dass es eine vorgesetzte Wand zum kleinen Saal gibt, hinter der Kabel ungeschützt liegen. Da der Luftraum zwischen den Wänden auch als Zuluft für die Lüftungsanlage genutzt wird, könnte im Brandfall Rauch über die Zuluft zwischen diesen Wänden in den kleinen Saal gelangen.
Im Zusammenhang mit den Brandschutzmängeln an der Duisburger Mercatorhalle hat sich jetzt herausgestellt, dass die Bauleitung unter extremem Zeitdruck stand. In nur neun Monaten sollte die Halle damals fertiggestellt sein und selbst bei der Eröffnung war sie noch nicht ganz fertig.
Um die Sicherheit aller Besucher zu gewährleisten, entschied sich die Stadt quasi in letzter Minute zu diesem Schritt. „Unter den im Vorfeld bestellten Gutachtern konnte keine einheitliche Meinung zum Umgang mit dieser Problematik erzielt werden, so dass keine andere Möglichkeit blieb, als die Halle weiterhin geschlossen zu lassen“, heißt es in einer Mitteilung, die das städtische Presseamt am Mittwochvormittag verbreitete. Einen Tag zuvor hieß es von Seiten der Stadt noch , „dass durch den hohen Einsatz aller Beteiligten gelungen sei, dass ab dem 21. November alle geplanten Veranstaltungen realisiert werden können.“
Nur der Tagungsbereich darf genutzt werden
Der Tagungsbereich mit dem angrenzenden Foyer, der VIP-Bereich und die Catering Einrichtungen sind nicht betroffen und können planmäßig eröffnen. Dort findet am Mittwoch auch die Tagung „Nachhaltiges Nordrhein-Westfalen – Wege in eine nachhaltige Zukunft“ statt, bei der auch Schulministerin Sylvia Löhrmann, Umweltminister Johannes Remmel und Verkehrsminister Michael Groschek reden.
Betroffen von der Schließung ist auch die große DRK-Benefiz-Veranstaltung, die am Samstag nach der Gala im Stadttheater zum Dinner-Empfang in die Mercatorhalle lädt. „Wir bauen jetzt um, das wird trotzdem eine super schöne Atmosphäre“, versichert DMG-Chef Uwe Gerste.
Mitte August hatte die Stadt Duisburg die Halle geschlossen, nachdem bekannt geworden war, dass es eklatante Mängel im Brandschutz gibt . Diese existierten bereits seit Öffnung der Halle im Jahr 2007 und waren erst im Laufe der Zeit aufgefallen. Parallel zur Sanierung wird ermittelt, wer zivil- und strafrechtlich für den Pfusch verantwortlich ist.

23:24
Haben die Duisburger Glück, dass sie nicht den Moerser ürgermeister Abbruchbirnen-bodo-ballhaus haben - dann wäre das Ding schon platt.
17:22
Folgendes war in der RP zu lesen:
"Darunter der, der seinerzeit das Brandschutzgutachten abgenickt hatte."
Gemeint war einer der drei aktuellen Gutachter, die den Saal wieder öffnen lassen wollte.
Erst ein vierter Experte vertrat die Ansicht, dass geschlossen bleiben muss.
Der Gutachter also, der seinerzeit alles abnickte ist noch als Gutachter in Lohn und Brot?
Tollhaus Duisburg.
Dilettantenstadel.
22:52
Zu dieser Veranstaltung letzten Sonntag -erst vorvorgestern!- im Lehmbruck-Museum hatte ja im WAZ-Bericht ein als "streitbarer Bürger" bezeichneter Mitbürger im Brustton der Überzeugung dargelegt;
"Der Stadt glaube ich gar nix mehr! - Der kann man überhaupt nix glauben!"
Wohlgemerkt, das war erst am Sonntag und ungern entgegen genommen worden. ABER: Wie schnell sich doch "Unglaubliches" bewahrheitet!
...wer also die Meldung der Stadt zur Wiedereröffnung "für bare Münze genommen hat" - ist doch jetzt unmissverständlich eines Besseren belehrt worden. Einen von der Öffentlichkeit nachzuvollziehenden, eindeutigeren Beleg für die gebotene Skepsis gegenüber städtischen Meldungen bzw. Verlautbarungen kann es doch wirklich nicht geben!
Hoffentlich LESEN und registrieren das Alle (!), hoffentlich gehen "die Fahnenträger" mal in sich, entschuldigen sich - zeigen sich künftig hoffen(d)lich aufgeschlossener gegenüber Kritik und Kritikern!
"Die Strafe folgt auf dem Fuß?" - ... Es ist so!
12:55
Tollhaus Duisburg.
12:19
Es war nur vom 21.November die Rede, nicht in welchem Jahr ....
stimmt
habe ich ueberlesen
tschuldigung
12:13
?
es sollte sich bei der stadtspitze mal jemand ueberlegen
ob es nicht langsam an der zeit ist
die verantwortlichen aufgaben von " FACHLEUTEN " ausfuehren zu lassen
statt immer wieder " PATEIBUCHDILETANTEN " die unfaehigkeit der
staedtischen verwaltung auf diesem wege demonstieren zu lassen.
Einen Tag zuvor hieß es von Seiten der Stadt noch , „dass durch den hohen Einsatz aller Beteiligten gelungen sei, dass ab dem 21. November alle geplanten Veranstaltungen realisiert werden können.“
wieviele beweise bedarf es noch um diese dilletantencombo mit den dicken gehaeltern zu entlaven herr link?
Nun, was soll man dazu noch sagen??
Die politische "Klasse" überbietet sich doch schon seit Jahren mit immer neuen Peinlichkeiten.In dieser Stadt laufen alle Uhren in die falsche Richtung, Abhilfe durch qualifizierte und engagierte Mitstreiter ist nicht in Sicht.